Interreligiöser Dialog
Room of One
Interreligiöses Gebet in der Glückswoche - Dirk Burgardt
Interreligiöses Gebet in der Glückswoche - Dirk Burgardt
Interreligiöses Gebet in der Glückswoche - Dirk Burgardt
Religionen kennenlernen, miteinander reden
Im Interreligiösen Dialog Saarbrücken ist die Idee entstanden, nach dem Vorbild des Berliner "House of One" einen zeitlich befristeten "Room of One" im Rahmen der Interkulturellen Woche 2026 einzurichten.
Der Room of One lädt vom 25. September bis 1. Oktober 2026 als Begegnungsraum dazu ein, die religiöse und kulturelle Vielfalt in Saarbrücken hautnah zu erleben. Religionsgemeinschaften und Kirchen laden dazu ein, sie kennenzulernen in dem, was sie trennt und verbindet in ihren Glaubensvorstellungen und Traditionen.
Musik, Tanz, Kulinarik
Darüber hinaus rücken kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus: Tanz, Musik und kulinarische Genüsse werden Teil des Dialogs. Workshopformate laden zum Mitmachen ein und schaffen Raum für Begegnung auf Augenhöhe – jenseits von Vorurteilen und Berührungsängsten, mit Platz für Fragen, Zuhören und gegenseitiges Verständnis.
Das Zelt im Mittelpunkt
Der Garten und die Räume des Evangelischen Gemeindezentrums St. Johann (Evangelisch-Kirch-Straße) werden sieben Tage lang zum Ort der interreligiösen Begegnung. Den Mittelpunkt bildet ein leuchtend rotes marokkanisches Zelt im Kirchgarten. Dort finden Teezeiten, kleinere musikalische Vorträge und Andachten statt, dort kann man sich treffen und unterhalten. Workshops, Konzerte und Vorträge finden je nach Wetter im Kirchgarten oder in den Räumen des Gemeindezentrums statt.
Das Programm
Das Programm des Room of One wird Anfang September 2026 veröffentlicht.
Im Gespräch bleiben
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Mitglieder des Interreligiösen Dialogs haben sich an der bundesweiten Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche 2024 auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken beteiligt.
Wie der Interreligiöse Dialog in Saarbrücken arbeitet
Interreligiöser Dialog 2019 - MuK
Interreligiöser Dialog 2019 - MuK
Interreligiöser Dialog 2019 - MuK
Der Arbeitskreis „Interreligiöser Dialog“ in Saarbrücken hat seine Ziele, Leitlinien und Strukturen 2019 in einem Grundsatzpapier zusammengefasst. In einer Feierstunde haben die im Arbeitskreis vertretenen Religionsgemeinschaften und ihre Kooperationspartner das Grundsatzpapier im Rathausfestsaal unterzeichnet und ihre Bereitschaft zum regelmäßigen Dialog öffentlich bekräftigt.
Die Mitglieder
Im Interreligiösen Dialog sind zurzeit als stimmberechtigte Mitglieder vertreten: Synagogengemeinde Saar, Pastoraler Raum Saarbrücken, Evangelischer Kirchenkreis An der Saar, Islamische Gemeinde Saarland, Türkisch-Islamische Gemeinde DITIB Saarbrücken, Alevitische Gemeinde Saarland, Baha’i Gemeinde Saarbrücken und Islamisches Kulturzentrum Saarbrücken.
Organisatorisch unterstützt wird der Interreligiöse Dialog durch die Landeshauptstadt Saarbrücken und Ramesch e.V. als beratende Mitglieder. Weiteres beratendes Mitglied ist die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes. Ehrenmitglieder sind Hajo Hoffmann, Kajo Breuer und Asgar Abbaszadeh.
Die Grundlagen der Zusammenarbeit
Die Mitglieder des Interreligiösen Dialogs wollen
- mehr voneinander wissen: Menschen, Strukturen, alltagsweltliche und theologische Hintergründe der Religionen und ihrer Gemeinschaften
- mehr miteinander reden: regelmäßige Gespräche über gemeinsame, relevante Themen
- reagieren: Entwicklungen in der Gesellschaft im Auge behalten und darauf reagieren
- Stellung beziehen zu aktuellen Themen
- Wertschätzung und Respekt vorleben und öffentlich machen
- den Dialog vertiefen und verstetigen: den interreligiösen Dialog an die Basis bringen
- mit Komplexität angemessen umgehen: vielfältige Antworten auf vielfältige Herausforderungen finden
- den Frieden erhalten und ein Vorbild sein: Zur friedlichen Atmosphäre in der Stadt beitragen
Sie haben sich auf folgende Grundlagen und Leitlinien verständigt:
Die allgemeine Grundlage, auf der die Mitglieder des Interreligiösen Dialogs zusammenarbeiten, sind die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland formulierten Grundrechte (Art 1-19 GG). Im Umgang miteinander sind sie bereit,
- dem Gegenüber mit Respekt, Anerkennung und Wertschätzung entgegen zu treten.
- die Haltung eines/einer Lernenden einzunehmen und den/die anderen mit Neugier zu begegnen.
- den Perspektivenwechsel einzuüben
- zu reden und zuzuhören
- die Asymmetrie zu beachten: das heißt, die strukturelle Ungleichheit und das Machtgefälle zwischen den Dialogpartner_innen (Mehrheit – Minderheit) im Blick zu behalten.
- die Selbstdefinition der Anderen zu respektieren.
- die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen und anzuerkennen.
- interreligiöse Anlässe mit Ernsthaftigkeit und unter Beachtung der jeweiligen Bedürfnisse interreligiös zu planen.
Die Mitglieder lehnen es ab, wenn:
- andere Menschen und Religionen sowie Strömungen innerhalb der eigenen Religionsfamilie verunglimpft werden.
- zu Handlungen aufgerufen wird, die zu Ausgrenzung, Hass und Gewalt führen.
- die Öffentlichkeit über die eigentlichen Überzeugungen und Ziele im Umgang mit anderen getäuscht wird.
- Aktivitäten entfaltet werden, die die Bekämpfung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, insbesondere der Religionsfreiheit, zum Ziel haben.
Rede bei der Feierstunde des Interreligiösen Dialogs am 19. März 2019
Am seidenen Faden
Der interreligiöse Dialog in Zeiten von Corona
Mitgliedes des Interreligiösen Dialogs ermutigen in diesem Video zur Hoffnung in Zeiten der Pandemie. Der Film wurde gefördert von der Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm "Demokratie leben!".
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