Bundesprogramm "Demokratie leben!"

In Saarbrücken gibt es eine Lokale Partnerschaft für Demokratie im Bundesprogramm "Demokratie leben!".

Geförderte Projekte 2019

Grafik Demokratie leben - BMFSFJ

Grafik Demokratie leben - BMFSFJ

Grafik Demokratie leben - BMFSFJ

Die Partnerschaft für Demokratie verfügt über einen Aktions- und Initiativfonds, mit dem Projekte und Veranstaltungen in der Landeshauptstadt Saarbrücken und ihren Stadtteilen gefördert werden können. Gefördert werden Projekte zu bestimmten Themenbereichen des Bundesprogramms.

Für das Förderjahr 2019 wurden 17 Anträge gestellt. Der Begleitausschuss hat am 28. Januar über die Zuschüsse beraten und 13 Anträge bewilligt. Er hat insgesamt 38.000 Euro vergeben. Damit sind die Zuschussmittel für dieses Jahr erschöpft.

Antragsberatung

Die Antragsberatung übernimmt unsere externe Koordinierungs- und Fachstelle, das Adolf-Bender-Zentrum e.V. in St. Wendel (siehe Kontakte).

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Partnerschaft für Demokratie der Landeshauptstadt Saarbrücken wird von 2015 bis 2019 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert.

Ziel des Bundesprogramms ist es, einen Beitrag zur Gestaltung der gesellschaftlichen Vielfalt zu leisten. Das demokratische Engagement vor Ort soll gestärkt und allen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengetreten werden. Hierfür werden bis 2019 in der Landeshauptstadt Strategien entwickelt, Projekte initiiert und gefördert sowie Demokratiekonferenzen durchgeführt. Bei der Umsetzung des Bundesprogramms vor Ort sind neben dem Zuwanderung- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken, zahlreiche lokale Vereine, Organisationen und Initiativen eingebunden. Das Adolf-Bender-Zentrum unterstützt als externe Koordinierungs- und Fachstelle die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie.

Durch das Programm soll der Einsatz für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander unterstützt werden. Der Bund stellt dazu für die Förderung von Mikroprojekten jährlich bis zu 45.000 Euro (40.000 Euro im sogenannten Aktions- und Initiativfonds sowie 5.000 Euro für Jugendprojekte) zur Verfügung.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat von 2011 bis 2014 bereits das Vorgängerbundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN durchgeführt.

Der Begleitausschuss

Der Begleitausschuss ist ein ehrenamtliches Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft und öffentlichen Ämtern. Er besteht derzeit aus 13 stimmberechtigten Mitgliedern.

Der Begleitausschuss für die Stadt Saarbrücken begleitet die Umsetzung und die Fortschreibung des Bundesprogramms und entscheidet über die Förderung der eingehenden Projektanträge für den Aktions- und Initiativfonds.

Mehr über "Demokratie leben!"

Auf der Seite des Bundesprogramms heißt es: Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Heraus­forderungen durch Islam- beziehungsweise Muslimfeindlichkeit, Anti­ziganismus, Ultranationalismus, Homophobie, gewalt­bereiter Salafismus beziehungsweise Dschihadismus, linke Militanz und andere Bereiche zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Um ihnen kraftvoll entgegen­zutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Mit­­einander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es werden besonders Projekte gefördert, die sich in der Demokratie­förderung und der Extremismusprävention engagieren. Mit der Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben beauftragt.

Das Programm setzt auf verschiedenen Ebenen an: Ziel ist es, Projekte sowohl mit kommunalen als auch mit regionalem und überregionalem Schwerpunkt zu fördern.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesprogramms.