Schulkultur des Kulturamtes

Das Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken fördert über die Schulkultur die musisch-kulturelle Bildung von Kindern im Grundschulalter in der Schule und im Stadtteil.

Claudia Vogel, GS Rastphul; Sgraffito eines bunten Luchs - Claudia Vogel / Kulturamt

Claudia Vogel, GS Rastphul; Sgraffito eines bunten Luchs - Claudia Vogel / Kulturamt

Claudia Vogel, GS Rastphul; Sgraffito eines bunten Luchs - Claudia Vogel / Kulturamt

In enger Vernetzung mit Schulen, Elternvertretungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie der Kunstszene wird die Konzeption der Schulkultur weiter ausgearbeitet. Die Schulkultur entwickelt im Austausch mit qualifizierten und pädagogisch erfahrenen Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden musisch-kulturelle Angebote. Die Kunstsparten Bildende Kunst, Tanz, Theater und Erzählkunst sind vertreten.

Derzeit gestalten acht bis zehn Künstlerinnen, Künstler und Kunstschaffende vielfältige Projekte und Kurse der Schulkultur.

Am Lebens- und Lernort Schule sowie im Freizeitbereich finden Kunstprojekte und Angebote ästhetischer Früherziehung statt. Diese Begegnung mit Kunst und Kultur fördert und sensibilisiert die Kinder.

An den Schulen sind die Angebote in den Schulbetrieb integriert und unterstützen und motivieren die mitgestaltenden Lehrkräfte. Die Zusammenarbeit trägt zu einem förderlichen Lernklima bei.

Film "Schon wieder so ein Tanztheater"

Porträt schulkultureller Arbeit am Beispiel des Themas "Kreatives Tanztheater" in der Grundschule Wallenbaum Saarbrücken

Tanztheater pur - Szenenfoto aus Film "Tanztheater" - Jean Laffitau / Kulturamt

Tanztheater pur - Szenenfoto aus Film "Tanztheater" - Jean Laffitau / Kulturamt

Tanztheater pur - Szenenfoto aus Film "Tanztheater" - Jean Laffitau / Kulturamt

Ein prima Tandem: Die Zusammenarbeit des Tänzers und Schauspielers Miguel Bejarano Bolívar und der Kreativdozentin Claudia Lang zum Thema "Kreatives Tanztheater" fördert Staunenswertes in den Grundschulen hervor, insbesondere in der Wallenbaumschule. Unter der Regie von Miguel Bejarano und der filmischen Begleitung durch den Fotografen und Fotojournalisten Jean Laffitau ist der Filmbeitrag "Schon wieder so ein Tanztheater" entstanden.

Kinder, Kunstschaffende, Lehrkräfte und Schulleitung profitieren seit über zehn Jahren vom großen schulkulturellen Engagement des städtischen Kulturamtes an der Grundschule Wallenbaum im unteren Malstatt.

Hier geht's zum Tanztheater-Film

Es ist eine Freude zu erleben, wie musisch-kulturelle Bildung in der Schule Kinder und Lehrkräfte bewegt.

 

Film ab! Mit einem Click zum Film "Schon wieder so ein Tanztheater"

Kreative Schule in Zeiten von Corona

Kreativ-Dozentin Claudia Lang ist in der Grundschule Wallenbaum im unteren Malstatt aktiv

Kreative Kinder in der Wallenbaumschule auch in Coronazeiten

 

Claudia Lang leitet zwei Kreativ-AGs und gestaltet zusammen mit dem Schauspieler und Tänzer Miguel Bejarano die Angebote "Kreatives Tanztheater". Wie gerne kommen die Kinder gerade in diesen verflixten Monaten in den Kunstraum der Wallenbaumschule, um hier in Klein- und Zweiergruppen entspannt zu arbeiten: Es entstehen großformatige Acrylbilder, auf denen farbenprächtige Blüten zu sehen sind, Druckexperimente werden zu Collagen verarbeitet und Stabmarionetten entstehen, um im kleinen Theater aufzutreten, ohne Worte aber mit Musik....

Wenn die geplante Sommerausstellung „Wachsen und Werden“ ausfallen sollte, dann werden die Werke zumindest in einer kleinen Dokumentation gewürdigt und sie verschönern dann nach den Sommerferien unser Schulhaus.

Der Maler Horst Reinsdorf und die" Kunst im Quadrat"

Der Künstler und die Kinder der beiden Grundschulen Rastpfuhl und Grundschule Weyersberg in Burbach begegnen bei "Kunst im Quadrat" unterschiedlichen bekannten Künstler*innen, ihren Materialien und diversen Techniken.
Die entstehenden Werke dienen der Schulhausgestaltung und der Verschönerung des Klassenzimmers. Die Arbeit erfolgt wegen Corona in verschiedenen Kleingruppen.

 

Unser Material: Zinktafeln-Leinwand-Spanplatten–Farbstifte- Kreide-Kohlestift- Aquarellfarben-Fasermaler-Papier

Die Künstlerin Claudia Vogel zeigt Kindern die Welt der Kunst in den Grundschulen Eschberg und Rastpfuhl

Endlich können die Wasserfarben und Pinsel wieder benutzt werden
 
 
 
Sobald ich in die Schule komme, werde ich von den Kindern mit strahlenden Augen empfangen. Im Kunstprojekt müssen keine Arbeitsblätter ausgefüllt werden und kein versäumter Unterrichtsstoff nachgeholt werden. Endlich können die Wasserfarben und Pinsel benutzt werden, die in vielen Klassen seit Beginn der Pandemie zum Teil noch original verpackt sind.
 
Neue Maltechniken versetzen die Kinder in Erstaunen und bereiten Ihnen Spaß und Freude am Ausprobieren, Entdecken und Gestalten von Bildern. Der Kunstunterricht orientiert sich jahreszeitlich und deckt verschiedene Bereiche wie Malerei, Zeichnung und dreidimensionales Arbeiten ab.

Medienkünstlerin Maria Best ist an der Grundschule Weyersberg und setzt online auf kreative digitale Formate

Nach einer mehrwöchigen Pause aufgrund der Corona bedingten Schulschließungen konnte ich meine beiden Kunstprojekte an der Weyersberg-Grundschule offiziell Anfang März 2021 endlich wieder starten. Leider geht dies für mich momentan (aus organisatorischen Gründen) nur in der ersten Klasse, dennoch war meine Freude groß, nach und nach alle Kinder wohlbehalten wieder zu sehen. Kinder und Lehrkräfte tragen durchgängig Masken – das ist nicht immer angenehm, aber es ist absolut machbar.

Zurzeit führe ich das Kunstprojekt nicht wie gewöhnlich in dem schuleigenen Kunstraum, sondern direkt in der Klasse durch, damit wir die Hygienevorschriften vollständig umsetzen können. Nach wie vor sind alle Kinder begeistert dabei und freuen sich sehr auf die Kunststunden. Um die ausgefallenen Termine nachzuholen, habe ich die Doppelstunde um eine zusätzliche Stunde erweitert, sodass wir ausgiebig Zeit haben, gemeinsam zu zeichnen, zu malen und zu basteln. Der Unterricht findet momentan noch als Wechselunterricht statt, das heißt, ich unterrichte eine Woche die erste Hälfte der Klasse, die andere Woche die zweite Hälfte, also jeweils 10 Schülerinnen und Schüler.

Ich wünsche mir kleinere Klassen, effektive Unterstützung durch Digitalisierung und das Lernen mit allen Sinnen

Und damit kommen wir zum Punkt: Bei allen Schwierigkeiten, die durch Corona verursacht werden, ist dieses Arbeiten in kleinen Gruppen genau die Methode, mit der Unterricht in der Grundschule stattfinden sollte. Nur in diesen kleinen Gruppen hat man die Möglichkeit, einzelne Schüler*innen noch einmal speziell zu unterstützen, sie anzuleiten, mit ihnen Probleme zu lösen und sie zu selbständigem Lernen zu begeistern. Deshalb finde ich es schon jetzt traurig, in absehbarer Zeit wieder zu der „volle-Klasse-Variante“ zurückzukehren.

Ich wünsche mir, dass diese positiven Erfahrungen aus einer eigentlichen Krisensituation für neue Ansätze in der Schulpolitik genutzt werden.

Rund um das Original-Saarbrücker Dankebuch von 1946 gibt es ein Begleitbuch Kulturamt

Das Begleitbuch zum Saarbrücker Dankebuch von 1946 widmet sich vielen inhaltlichen Aspekten des ursprünglichen Dankebuchs. Zugleich geben die Autor*innen Einblick in das Zeitgeschen der Nachkriegsjahre. Herausgeber von "Das Danke-Buch aus Saarbrücken, 1946" sind das Saarbrücker Kulturamt, Prof. Jutta Ströter-Bender und Tony O'Herlihy. Das Begleitbuch ist im Buchhandel erhältlich.

Adresse und Kontakt

Kulturamt - Schulkultur

St. Johanner Markt 24
66111 Saarbrücken

Telefon: +49 681 905-4907

E-Mail: birgit.kollet@saarbruecken.de
Website: http://www.saarbruecken.de/schulkultur

Öffnungszeiten

Montag, Donnerstag
07:30 - 12:00 Uhr

Dienstag - Mittwoch
07:30 - 12:00 Uhr
und 13:30 - 15:30 Uhr