Montag, 24. Februar 2020

Kellerbrand in St. Johann endet glimpflich

In der Nacht zum Rosenmontag, den 24. Februar 2020 wurde der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr über mehrere Notrufe gegen 1.45 Uhr ein Kellerbrand in der Halbergstraße im Stadtteil St. Johann gemeldet. 

Kellerbrand Halbergstraße - | Feuerwehr

Kellerbrand Halbergstraße - | Feuerwehr

Kellerbrand Halbergstraße - | Feuerwehr

Aufgrund der Vielzahl an Notrufen, der Nachtzeit und der damit verbundenen anzunehmenden Anwesenheit von Bewohnern im Gebäude, wurden gleich beide Löschzüge der Feuer- und Rettungswache 1 und 2 sowie der Löschbezirk 13 St. Johann der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle, drang dunkler Rauch aus der Eingangstür zu einem Verkaufsraum, der dem sechs-geschossigen Wohn- und Geschäftskomplex vorgebaut war. Mehrere Bewohner hatten bereits ihre Wohnungen verlassen und standen im Freien.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit mehreren Trupps unter Atemschutz das Gebäude auf Personen zu durchsuchen, Personen in sicheren Bereichen zu warnen und die Brandbekämpfung im Untergeschoss einzuleiten.

Von den rund 70 Bewohnern des Gebäudes hatten über die Hälfte ihre Wohnungen verlassen und wurden durch den Rettungsdienst betreut. Eine Person, die über leichte Atembeschwerden klagte, wurde durch den anwesenden Notarzt ambulant vor Ort behandelt. Weitere Verletzte gab es zum Glück nicht.

Die Löscharbeiten gestalteten sich durch Hitze, Rauch und die Zugangsmöglichkeiten als sehr schwierig. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten das Feuer nach und nach unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung verhindern. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aber dennoch bis in die frühen Morgenstunden hin.

Als das Feuer gelöscht und das Gebäude entraucht war, konnten alle Bewohner wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren. Im Anschluss nahm die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Im Einsatz waren,
Die Führungsdienste ( C-Dienst / B-Dienst) Löschzug 1 und 2 sowie weitere Sonderfahrzeuge der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschbezirken 11 Alt-Saarbrücken, 12 Malstatt-Burbach, 13. St. Johann, 14 St. Arnual, 18 Dudweiler und der Wehrführung. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr Saarbrücken im Einsatz gebunden.

Der Rettungsdienst war mit dem Leitenden Notarzt, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie einem Notarzt und zwei Rettungswagen vor Ort. Die Polizei war mit drei Kommandos im Einsatz.

Zur Versorgung der Einsatzkräfte sowie der Betroffenen kam die Versorgungseinheit des Malteser-Hilfsdienstes Saarbrücken zum Einsatz.

Amt für Brand- und Zivilschutz

Berufsfeuerwehr Saarbrücken
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