Dienstag, 9. Juni 2026

Special Olympics Nationale Spiele: Saarbrücken als Zentrum spannender Wettbewerbe

Von Montag bis Samstag, 15. bis 20. Juni, finden die Special Olympics Nationalen Spiele 2026 im Saarland statt.

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Veranstalter

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Rund 4.500 Sportlerinnen und Sportler nehmen an Deutschlands größter inklusiver Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung teil. Mit insgesamt 11 Wettbewerbsdisziplinen an 12 Sportstätten, der Eröffnungsfeier, zahlreichen Veranstaltungsorten und einem umfangreichen Rahmenprogramm kommt der Landeshauptstadt Saarbrücken dabei eine Schlüsselrolle zu.

Der überwiegende Teil der Wettbewerbe wird in Saarbrücken ausgetragen: Die Landeshauptstadt wird zum zentralen Treffpunkt für Athletinnen und Athleten, Delegationen, Volunteers sowie Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet.

„Die Special Olympics Nationalen Spiele 2026 stehen für das, was unsere Gesellschaft stark macht: Zusammenhalt, Respekt und gelebte Inklusion." Oberbürgermeister Uwe Conradt

Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland, sagt: „Die Nationalen Spiele Saarland 2026 sind ein bedeutender Meilenstein für den inklusiven Sport in Deutschland. Sie machen Menschen mit geistiger Behinderung sichtbar und schaffen nachhaltige Strukturen für mehr Teilhabe. Die Investitionen in barrierearme Sportstätten und die breite Unterstützung durch Stadt, Land und viele Partner werden noch lange nach dem Ende der Wettbewerbe ihre Wirkung entfalten.“

„Für uns sind die Special Olympics Nationalen Spiele 2026 nicht nur das größte Sportevent, was es bisher im Saarland gab – sie sind ein Statement für Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier in der Landeshauptstadt kommen die Menschen in der Woche der Spiele zusammen zum Feiern, zum Knüpfen neuer Freundschaften und zum Dabeisein. Dadurch, dass die Spiele im ganzen Saarland und sogar grenzübergreifend in Frankreich stattfinden, zeigen wir aber auch, dass Werte wie Inklusion, Teilhabe und Zusammenhalt nicht an Stadt-, Landkreis oder Landesgrenzen halt machen sondern das ganze Saarland erreicht. Mit den Spielen schreiben wir unser eigenes, saarländisches ‚Sommermärchen‘, so Innenminister Reinhold Jost.

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die Special Olympics Nationalen Spiele 2026 stehen für das, was unsere Gesellschaft stark macht: Zusammenhalt, Respekt und gelebte Inklusion. Saarbrücken als weltoffene und vielfältige Landeshauptstadt wird dabei zu einem zentralen Ort der Begegnung für die Athletinnen und Athleten, die Saarbrückerinnen und Saarbrücker sowie unsere Gäste. Wir freuen uns auf bewegende Wettbewerbe in unserer Stadt.“

„Ich freue mich sehr darauf, vor vielen Menschen in meiner Heimat an den Start zu gehen. Für mich sind die Spiele eine große Chance zu zeigen, was Menschen mit geistiger Behinderung leisten können. Aber ich wünsche mir, dass es auch nach den Spielen viele inklusive Sportangebote gibt. Alle Menschen sollen zusammen Sport machen können, Menschen mit und ohne Behinderung“, sagt Romea Sauber, Teilnehmerin an den Special Olympics Nationalen Spielen Saarland 2026 in der Leichtathletik.

Die grenzübergreifende Zusammenarbeit nimmt auch bei den Spielen eine wichtige Rolle ein:  Die Wettbewerbe im Schwimmen werden in der französischen Nachbarstadt Forbach ausgetragen. Jacques Koenig, 1er Vice-Président de la Communauté d'Agglomération de Forbach - Porte de France und die Beigeordnete der Stadt Forbach, Madame Evelyne Nowak waren auf dem Podium vertreten.

Die Wettbewerbe an zentralen Standorten in Saarbrücken

Die Landeshauptstadt stellt für die Durchführung der Special Olympics Nationalen Spiele zahlreiche Sportstätten und Veranstaltungsflächen zur Verfügung: das Stadion Kieselhumes, die Bruchwiesenhalle, das Sportfeld am Ludwigspark, den Tbilisser Platz, die Saarwiesen unterhalb des Staatstheaters sowie die Fläche am Kulturbiergarten in St. Arnual. Für die Nutzung des Ludwigsparkstadions gelten darüber hinaus vergünstigte Konditionen. Dort findet am Montag, 15. Juni, ab 20.15 Uhr die Eröffnungsfeier statt.

Als Landeshauptstadt unterstützt die Saarbrücker Stadtverwaltung die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 darüber hinaus bei der Organisation, bei Infrastruktur- und Sicherheitsmaßnahmen, bei Genehmigungen und Verkehrsregelungen. Zum Beispiel ermöglicht die Stadt unter anderem gebührenfrei notwendige Umleitungen des Rad- und Fußgängerverkehrs während der Auf- und Abbauphase sowie an den Veranstaltungstagen.

In Saarbrücken finden die Wettbewerbe im Badminton, Basketball 3x3 und 5x5, Bowling, Boccia, Fußball, Kanu, Kraftdreikampf, Leichtathletik, Rudern und Tischtennis statt. Während am Montag, 15. Juni, hauptsächlich Trainings geplant sind, werden von Dienstag bis Samstag, 16. bis 20. Juni, Klassifizierungswettbewerbe sowie Hauptrunden und Finals durchgeführt. Alle Sportwettbewerbe sind Besucherinnen und Besuchern kostenfrei zugänglich.

Fackellauf, Ausstellungen und Filmvorführung – Events laden zum Mitfeiern ein

Zahlreiche Veranstaltungen in Saarbrücken begleiten die Wettbewerbe und bringen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Die Landeshauptstadt beteiligt sich daran mit einem Rahmenprogramm, das die Themen Inklusion, Teilhabe und Vielfalt sichtbar macht.

Als feierlicher Auftakt der Spiele startet am Montag, 15. Juni, 16 Uhr, der Fackellauf der Stadt. Unter dem Motiv der „Flamme der Hoffnung“ vereint er Inklusion und sportlichen Geist mit regionaler Identität.

Zehn Tandempaare aus jeweils einem Menschen mit und ohne geistige Behinderung tragen gemeinsam die Flamme in einem Grubenlicht vom Rathaus St. Johann über den St. Johanner Markt zum Tbilisser Platz und anschließend durch die Bahnhofstraße bis zur EUROPA-Galerie. Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt wird die Läuferinnen und Läufer offiziell begrüßen. Musikalisch begleitet wird der Fackellauf unter anderem von der Gruppe „Samba O’Leck“.

Unter dem Motto „Meine Superkraft – was macht mich besonders“ zeigt die Landeshauptstadt von Freitag bis Montag, 12. bis 22. Juni, in einer öffentlichen Ausstellung in der Bahnhofstraße 40 Plakate.

Die Plakate haben Schülerinnen und Schüler aus Grund- und Förderschulen sowie dem Jugendhilfezentrum gestaltet. Sie haben sich dazu im Kunstunterricht und in Workshops mit Unterstützung der Firma KaMa mittendrin im Rahmen des Projektes „ZEICHEN SETZEN“ kreativ mit ihren persönlichen Stärken auseinandergesetzt. Von Dienstag bis Freitag, 16. bis 19. Juni, gibt es zu dem Thema auch eine Mitmachaktion für alle Interessierten vor Ort in der Bahnhofstraße.

Im Erdgeschoss des Rathauses St. Johann ist von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 10. Juli, die Fotoausstellung „Special Olympics Portrait Project“ zu sehen. Sie zeigt großformatige Schwarz-Weiß-Portäts des Fotografen Luca Siermann. Mit seiner 2004 entwickelten Porträtserie begleitet er alle Special Olympics Spiele in Deutschland fotografisch.

Am Mittwoch, 17. Juni, 10 Uhr, stellen Kulturdezernentin Dr. Sabine Dengel und Luca Siermann im Rathausfestsaal die Wanderausstellung vor. Interessierte können die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besuchen.

Bereits am Dienstag, 9. Juni, 19 Uhr, präsentiert das städtische Filmhaus die Tragikomödie „Ganzer halber Bruder“ in Kooperation mit der Universität des Saarlandes. Sie handelt von der Annäherung zwischen dem Immobilienbetrüger Thomas und seinem Halbbruder Roland mit Trisomie 21. Anschließend findet ein Gespräch mit Drehbuchautor Clemente Fernandez Gil statt. Tickets gibt es unter www.filmhaus.saarbruecken.de.

Während sich die Stadt auf die Gäste und das Rahmenprogramm vorbereitet, wurden auch die notwendigen Voraussetzungen an den Wettbewerbsstätten geschaffen. Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sorgen dafür, dass die Athletinnen und Athleten optimale Bedingungen vorfinden. Die Maßnahmen werden durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport gefördert.

Mehr Barrierefreiheit und verbesserte Ausstattung der Saarbrücker Sportstätten

Am Sportfeld am Ludwigspark sind die vorgesehenen Arbeiten nahezu vollständig abgeschlossen. Neben Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit wurden unter anderem die Stehplatztribüne, Treppenanlagen, Sitzbereiche und weitere Infrastruktureinrichtungen erneuert.

Auch die Leichtathletikanlage am Kieselhumes wurde umfassend modernisiert. Die Kunststofflaufbahn wurde erneuert, die Sportgeräte eingebaut und die Linierungsarbeiten nahezu vollständig abgeschlossen. Zusätzlich wurde der Vorplatz neugestaltet. Parallel entstand ein neues Multifunktionsgebäude in nachhaltiger Holzrahmenbauweise, das bereits abgenommen wurde und während der Spiele genutzt werden kann.

In der Bruchwiesenhalle, die während der Spiele als Unterkunft für die Volunteers dient, befinden sich die Arbeiten ebenfalls in der Endphase. Die Umkleiden und Nebenräume sind fertiggestellt, aktuell erfolgen noch letzte Arbeiten an den Außenanlagen sowie am Gründach.

Insgesamt investiert die Landeshauptstadt rund 8,6 Millionen Euro in die Modernisierung der drei Sportstandorte. Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport hat die Arbeiten mit rund 6,8 Millionen Euro gefördert.

„Insgesamt investieren wir mehr als 10 Millionen Euro in die Ertüchtigung von Sportstätten in unserem Land. Die Special Olympics Nationalen Spiele sind somit Beschleuniger für ohnehin notwendige Investitionen. Wir schaffen somit bleibende Werte für den Breiten-, Leistungs- und Inklusionssport im Saarland – weit über den 20. Juni hinaus“, betont Innenminister Reinhold Jost.

Langfristig sichern diese Modernisierungen die Trainingsbedingungen im Schul-, Vereins- und Breitensport in Saarbrücken.

Alle Informationen und das komplette Programm gibt es unter saarland2026.specialolympics.de.

Pressekontakte

Pressesprecherin

Special Olympics Deutschland

Nadine Baethke

nadine.baethke@specialolympics.de
www.saarland2026.de

 

 

 

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