Stadt zeigt ab 8. Mai Ausstellung im Hauberrisser Saal
Die Landeshauptstadt Saarbrücken zeigt in Kooperation mit dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken von Freitag, 8. Mai, bis Freitag, 5. Juni, die Ausstellung „Frontières. Observer les marges pour questionner le monde“ („Grenzen. Die Ränder betrachten und die Welt hinterfragen“) im Hauberrisser Saal des Rathauses St. Johann.
Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU
Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU
Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU
Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 8. Mai, 18 Uhr, im Rathausfestsaal statt.
Vernissage und Fachvortrag am Eröffnungstag
Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Anne-Sophie Donnarieix, Leiterin des Institut d’Études Françaises, präsentiert die französische Politikwissenschaftlerin und Migrationsexpertin Prof. Dr. Catherine Wihtol de Wenden die Ausstellung und hält einen Vortrag zum Thema „Immigration et idées reçues à propos des frontières“ („Einwanderung und Vorurteile über Grenzen“).
Im Anschluss findet eine Diskussion und ein Publikumsgespräch statt, moderiert von Prof. Dr. Markus Messling (Universität des Saarlandes/Käte Hamburger Kolleg CURE). Der Vortrag sowie das Gespräch werden simultan ins Deutsche übersetzt.
Thema: Grenzen und Migration
Konzipiert vom französischen Musée national de l’histoire de l’immigration beleuchtet die Ausstellung Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive.
Grenzen begegnen uns in unterschiedlichen Kontexten – etwa im Schatten neu errichteter Mauern, bei Kontrollen mit digitaler Identitätsprüfung, in Lagern von Menschen im Exil oder im Alltag von Grenzarbeiterinnen und Grenzarbeitern. Sie sind häufig mehr als feste Linien, stattdessen verschieben sie sich aufgrund politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen und prägen damit individuelle wie kollektive Erfahrungen.
Die Ausstellung thematisiert jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung von Grenzen die Ursachen zunehmender Migrationsbewegungen auf allen Kontinenten. Kartografische Darstellungen, Fotografien und Textarchive rücken die vielfältigen Praktiken und Lebensrealitäten an Grenzen in den Fokus.
Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Die Ausstellungstexte sind in französischer Sprache verfasst. Deutsche Übersetzungen stehen in einem Begleitheft sowie über einen QR-Code zum Anhören zur Verfügung.
Kooperationen
Die Ausstellung wird vom Institut d’Études Françaises Saarbrücken und der Landeshauptstadt Saarbrücken organisiert. Weitere Kooperationspartner sind das Palais de la Porte Dorée (Musée national de l’histoire et de l’immigration), die Deutsch-Französische Gesellschaft Saar, das Käte Hamburger Kolleg CURE, die Universität des Saarlandes, das UniGR-Center for Border Studies, das Institut Français Stuttgart, das Institut Français Mannheim, das Centre culturel franco-allemand Freiburg und Europe Direct Saarbrücken.