Mittwoch, 11. März 2026

Filmhaus zeigt Retrospektive zu Robert Redford

Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 31. Mai, zeigt das Filmhaus Saarbrücken gemeinsam mit dem Kino achteinhalb eine Retrospektive zu dem Schauspieler und Regisseur Robert Redford (1936-2025).

Kinosaal Filmhaus - Filmhaus Saarbrücken

Kinosaal Filmhaus - Filmhaus Saarbrücken

Kinosaal Filmhaus - Filmhaus Saarbrücken

Anlass ist sein Tod im vergangenen Jahr. Die Hollywood-Legende hat in mehr als 50 Filmen mitgespielt und bei neun selbst Regie geführt.

Das städtische Filmhaus und das Kino achteinhalb zeigen jeweils sechs, insgesamt zwölf Filme aus allen Werkepochen Robert Redfords.

Auswahl von zwölf Filmen aus allen Werkepochen in Originalfassung

Im Rahmen der Retrospektive zeigt das Filmhaus Saarbrücken am Donnerstag, 19. März, 19 Uhr, den mehrfach preisgekrönten Western „Zwei Banditen | Butch Cassidy and the Sundance Kid“ von George Roy Hill. Der Film erzählt von zwei legendären Banditen, die nach einem Eisenbahnüberfall um 1900 vor unerbittlichen Verfolgern nach Bolivien fliehen. Dort setzen sie ihre Raubzüge fort, bis ihnen Miliz und Gegenspieler dicht auf den Fersen sind. Der mit vier Oscars ausgezeichnete Klassiker verbindet Abenteuer, Humor und eindrucksvolle Bilder miteinander.

Am Sonntag, 5. April, 11 Uhr, folgt das Drama „So wie wir waren | The Way We Were“ von Sydney Pollack. Im Mittelpunkt stehen die politisch engagierte Katie und der unbeschwerte Hubbell, die sich während ihres Studiums kennenlernen und trotz unterschiedlicher Weltanschauungen eine Beziehung eingehen. Über mehrere Jahrzehnte hinweg wird ihre Liebe zwischen persönlichen Überzeugungen, beruflichen Entwicklungen und gesellschaftlichen Umbrüchen immer wieder auf die Probe gestellt.

Mit „Der Unbeugsame | The Natural“ steht am Sonntag, 19. April, 11 Uhr, ein Sportdrama von Barry Levinson auf dem Programm. Der Film erzählt die Geschichte eines außergewöhnlich talentierten Baseballspielers, dessen vielversprechende Karriere jäh unterbrochen wird. Jahre später erhält er eine zweite Chance und führt ein heruntergekommenes Team bis ins Finale der Meisterschaft. Der Film ist als modernes Märchen inszeniert und setzt sportliche Spannung gekonnt in Szene.

Am Donnerstag, 30. April, 19 Uhr, zeigt das Filmhaus das von Robert Redford inszenierte Drama „Der Pferdeflüsterer | The Horse Whisperer“. Nach einem schweren Reitunfall sind eine Jugendliche und ihr Pferd traumatisiert. Ein erfahrener Pferdeflüsterer soll helfen, das verstörte Tier zu heilen, und stößt damit einen Prozess an, der das Leben der gesamten Familie nachhaltig verändert. Der Film steht vor allem für seine eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen und nähert sich auf sensible Weise den Themen Vertrauen und Neubeginn.

Politisch wird es am Donnerstag, 14. Mai, 15 Uhr, mit „Von Löwen und Lämmern | Lions for Lambs“, bei dem Robert Redford Regie führte und selbst mitspielte. Der Film verknüpft die Geschichte eines Senators, der für eine Militärstrategie wirbt, mit den Schicksalen junger Soldaten in Afghanistan und stellt Fragen nach Verantwortung, politischem Handeln und der Rolle der Medien.

Den Abschluss der Filmhaus-Reihe bildet am Sonntag, 24. Mai, 15 Uhr, der Politthriller „The Company You Keep – Die Akte Grant“. Robert Redford inszenierte und übernahm die Hauptrolle in der Geschichte eines ehemaligen Aktivisten, der seit Jahrzehnten unter falscher Identität lebt. Als seine Vergangenheit ans Licht zu kommen droht, muss er fliehen und sich mit den Konsequenzen früherer Entscheidungen auseinandersetzen.

Das Kino achteinhalb zeigt weitere Filme der Reihe.

Über Robert Redford

Robert Redford war und ist eine prägende Stimme des US-amerikanischen Kinos. Er war über Jahrzehnte hinweg als Schauspieler, Regisseur und Produzent tätig. Darüber hinaus bezog er politisch klar Stellung, setzte sich für Menschen- und Umweltrechte ein und gründete das renommierte Sundance Filmfestival, das jährlich im Januar im US-Bundesstaat Utah stattfindet. Es gilt als wichtige Plattform für unabhängige amerikanische und internationale Produktionen.

Auch in Deutschland waren Robert Redfords Filme über viele Jahre hinweg äußerst populär, meist in Synchronfassungen. Vielen Zuschauerinnen und Zuschauern ist der Schauspieler daher mit der vertrauten deutschen Stimme von Schauspieler und Synchronsprecher Rolf Schult im Ohr. Anlässlich der Retrospektive zeigt das Filmhaus die Filme in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln, um Robert Redford mit seiner eigenen Stimme erlebbar zu machen.

Karten sind während der Öffnungszeiten an der Kinokasse im Filmhaus Saarbrücken sowie online unter www.filmhaus.saarbruecken.de erhältlich. Reservierungen sind telefonisch unter der Nummer +49 681 905-4800 oder per E-Mail an filmhaus@saarbruecken.de möglich.

Weitere Information zur gesamten Programmreihe gibt es unter www.filmhaus.saarbruecken.de. Das Programm im Kino achteinhalb finden Interessierte unter www.kinoachteinhalb.de.