Donnerstag, 28. August 2025

Landeshauptstadt Saarbrücken startet im September repräsentative Mobilitätsbefragung

Die Landeshauptstadt Saarbrücken startet am Dienstag, 9. September, eine große, repräsentative Mobilitätsbefragung unter den Bürgerinnen und Bürgern.

Fahrradzone im Nauwieser Viertel - LHS

Fahrradzone im Nauwieser Viertel - LHS

Fahrradzone im Nauwieser Viertel - LHS

Rund 25.000 zufällig ausgewählte Haushalte erhalten in den kommenden Tagen Post von Oberbürgermeister Uwe Conradt. Er bittet die Bürgerinnen und Bürger in dem Schreiben, an der Befragung teilzunehmen. Ziel ist es, das alltägliche Mobilitätsverhalten in Saarbrücken möglichst konkret zu erfassen.

Datenerhebung für den Verkehr der Zukunft in Saarbrücken

Die Landeshauptstadt erhebt unter anderem, wie viele Wege die Saarbrückerinnen und Saarbrücker täglich zurücklegen, welche Verkehrsmittel sie für Arbeits-, Schul- oder Einkaufswege nutzen und wie sie die einzelnen Verkehrssysteme in Saarbrücken bewerten.

Aus den Daten geht auch der sogenannte Modal Split hervor. Er zeigt, zu welchen Anteilen Auto, Fahrrad, Bus, Bahn oder Fußwege im Alltag genutzt werden. Der Modal Split ist ein wichtiges Instrument für die Analyse der aktuellen Verkehrssituation.

Die Ergebnisse bilden außerdem die zentrale Grundlage für den „Mobilitätsplan Saarbrücken 2040“, den die Landeshauptstadt ab 2026 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln möchte.

„Wir wollen die Mobilität der Zukunft gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern gestalten und noch stärker auf ihre Bedürfnisse eingehen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt und hofft auf eine rege Beteiligung an der Befragung: „Je mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen, desto zuverlässiger werden die Ergebnisse.“

So läuft die Befragung ab

Das Dortmunder Planungsbüro Planersocietät wird die Befragung im Auftrag der Landeshauptstadt Saarbrücken durchführen. Die Landeshauptstadt lädt alle ausgewählten Haushalte postalisch ein und ermöglicht die Teilnahme an der Befragung online, schriftlich per Post oder telefonisch. Die Befragung läuft bis Donnerstag, 25. September, und besteht aus einem Haushaltsfragebogen zur Haushaltsstruktur und Verkehrsmittelausstattung, Personenfragebögen für alle Haushaltsangehörigen, unter anderem zu den persönlichen Mobilitätsvoraussetzungen wie etwa dem Besitz eines Führerscheins sowie aus dem Wegeprotokoll für jede Person im Haushalt ab sechs Jahren.

Im Wegeprotokoll dokumentieren die Befragten an einem vorgegebenen Werktag alle zurückgelegten Wege und ihre jeweils genutzten Verkehrsmittel. Das kann der Gang zum Bäcker sein, die Fahrt zur Arbeit, der Weg zum Supermarkt, ins Fitnessstudio oder auch der abendliche Spaziergang. Falls an dem betroffenen Tag keine Wege zurückgelegt werden, vermerken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dies ebenfalls im Fragebogen.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Auswertung der Daten erfolgt anonym, die personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet.

Erste Ergebnisse aus der Befragung erwartet die Landeshauptstadt Anfang 2026.

Weitere Informationen zur Mobilitätsbefragung und zum Mobilitätsplan gibt es unter www.saarbruecken.de/mobilitaetsplan.