Dienstag, 19. Mai 2020

Conradt begrüßt Pläne für europäischen Wiederaufbaufonds

Oberbürgermeister Uwe Conradt begrüßt die von Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Macron vorgestellten Pläne für einen europäischen Wiederaufbaufonds in Höhe von 500 Milliarden Euro.

Oberbürgermeister Uwe Conradt - LHS

Oberbürgermeister Uwe Conradt - LHS

Oberbürgermeister Uwe Conradt - LHS

Die Mittel sollen vor allem jenen EU-Staaten zugutekommen, die besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen sind.

"Europa kann ein Vorbild für die gesamte Welt sein."
OB Conradt

„Die weltweite Corona-Pandemie stellt auch Europa vor große Herausforderungen. Jetzt können wir beweisen, dass die europäische Idee nach wie vor lebendig ist und uns als ein vereintes Europa präsentieren. Ein europäischer Wiederaufbaufonds ist dazu ein erster wichtiger Schritt. Wir können die Krise meistern, wenn wir innerhalb der EU die anstehenden Aufgaben gemeinsam anpacken und solidarisch handeln. Hier kann Europa ein Vorbild für die gesamte Welt sein“, sagt der Oberbürgermeister und Präsident des Eurodistricts SaarMoselle.

Neben gemeinsamen Anstrengungen, die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Krise abzufedern, sei es zudem wichtig, Grenzschließungen aufzuheben. „Gerade in unserer Region haben die barrikadierten Grenzen die deutsch-französische Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Mit der wieder geöffneten Grenze zu Luxemburg und den wieder nutzbaren Grenzübergängen zu Frankreich ist inzwischen ein Anfang gemacht. Wir müssen in der EU rasch zurück auf einen gemeinsamen Weg kommen. Dazu müssen wir schnellstmöglich zu einem Europa der offenen Grenzen zurückkehren.“

In diesem Zusammenhang erinnert Uwe Conradt an den Appell der 28 deutschen und französischen Bürgermeister der Grenzkommunen und der sechs Gemeindeverbandspräsidenten im Eurodistrict vom 17. April. Gemeinsam hatten sie von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron und den Mitgliedern der deutschen und französischen Regierung mehr Abstimmung und einen stärkeren Zusammenhalt in der Corona-Krise gefordert.

Mit ihrem Appell hatten sie zudem darauf hingewirkt, alle Grenzübergänge schnellstmöglich wieder zu öffnen. „Dieser Appell hat an Aktualität nicht verloren“, sagt Conradt abschließend.