Dienstag, 24. März 2020

Arbeit im Krisenstab

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Saarbrücker Stadtverwaltung sowie der städtischen Eigenbetriebe und Unternehmen gewährleisten in Zeiten der Corona-Pandemie weiterhin die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger.

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„Wir werden alles dafür tun, die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten.“
Oberbürgermeister Uwe Conradt

OB Conradt: „Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Wir sind vorbereitet und können auf jede Lage reagieren. Unsere Mitarbeiter werden alles dafür tun, systemrelevante und lebenswichtige Dienstleistungen und damit die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

Die Männer und Frauen unserer Müllabfuhr, der Feuerwehr, des Klinikums, der Bürgerämter und des Standesamtes sind ebenso mit großem Engagement im Einsatz wie die Kollegen des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Stadtwerke, der Wohnungshilfe, Wirtschaftsförderung oder des Straßenbauamtes zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“, sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt.

Durch effiziente Entscheidungsstrukturen sei die Landeshauptstadt stets in der Lage, schnell zu reagieren. „Der von mir geleitete städtische Krisenstab arbeitet seit dem 11. März an sieben Tagen die Woche. In ihm sitzen Kollegen meines Büros, Bürgermeisterin Barbara Meyer-Gluche, Kollegen des Brand- und Zivilschutzes, unserer IT sowie relevanter städtischer Ämter und Institutionen wie etwa Personalamt und medizinisch-technischer Arbeitsschutz.

Ebenso das Beteiligungsmanagement, das im ständigen Austausch mit städtischen Unternehmen steht, die wichtige Infrastrukturen vorhalten, zum Beispiel Klinikum oder Stadtwerke. In täglichen Videokonferenzen werden die aktuelle Lage besprochen und notwendige Entscheidungen getroffen.“

„Wir unterstützen die Eltern von 500 Kindern.“
Oberbürgermeister Uwe Conradt

Ein Beispiel sei die Schaffung von zusätzlich 20 Plätzen zur Beatmung von Patienten im Saarbrücker Klinikum binnen weniger Tage, ein anderes der rasche Aufbau einer funktionierenden Notbetreuung an Kitas und Schulen.

Der Oberbürgermeister: „Wir haben rund 500 Kinder in unserer Stadt in Obhut genommen und können deren Eltern im Einzelhandel, in den Kliniken und in anderen Berufen, die die Grundversorgung sichern, unterstützen. Unsere Erzieherinnen und Erzieher leisten hervorragende Arbeit.“

Bestimmte Einrichtungen wie Stadtgalerie oder -bibliothek habe die Stadt zum Schutz der Bevölkerung geschlossen, in anderen Bereichen biete sie den Umfang der Dienstleistungen, etwa in den Bürgerämtern, in einem reduzierten Maße an. Auch solche Entscheidungen dienten dazu, das System insgesamt aufrechtzuhalten.“

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Brief des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Uwe Conradt informiert in seinem zweiten offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Situation.

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