Tierrettung - Mehrere Pferde aus Baugrube gerettet
Scheidt. Am Montagmorgen des 13. April 2026 kam es gegen 07:40 Uhr im Saarbrücker Stadtteil Scheidt zu einem größeren Tierrettungseinsatz.Nach Eingang eines entsprechenden Notrufes wurde durch die Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken umgehend ein erweiterter Rüstzug, bestehend aus einem Löschfahrzeug, einem Rüstwagen, einer Drehleiter sowie einem Einsatzleitwagen, zur Einsatzstelle entsandt.
Kurzbericht
Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Pferde von ihrer Koppel entlaufen waren und in eine Baugrube gestürzt waren. Eines der beiden Pferde lag in einem etwa 0,90 Meter breiten und rund 1,20 Meter tiefen Baugraben und konnte sich nicht selbst befreien. Ein zweites Tier stand unverletzt einige Meter entfernt ebenfalls im Graben und konnte diesen nicht eigenständig verlassen.
Die Einsatzstelle wurde zunächst abgesichert. Um an den Tieren sicher arbeiten zu können und die Rettung möglichst tiergerecht zu gestalten, wurde vom Einsatzleiter der Feuerwehr Unterstützung durch tierärztliches Fachpersonal angefordert. Da der Saarbrücker Zoo über entsprechend geschultes und für solche Einsätze ausgebildetes Personal verfügt, konnte Dankenswerter sehr zeitnah auf die Fachexpertise vor Ort zurückgegriffen werden.
In enger Zusammenarbeit mit einer Tierärztin sowie Tierpflegern des Saarbrücker Zoos wurde das im Graben liegende Pferd schonend betäubt. Anschließend konnte das Tier mit einem Kran, der dort tätigen Baufirma, aus der Baugrube gehoben und auf einem vorbereiteten Strohlager abgelegt werden.
Dort wurde es durch die Mitarbeiter des Saarbrücker Zoos sowie den zwischenzeitlich eingetroffenen Haustierarzt weiter medizinisch versorgt. Für das zweite Pferd wurde im Graben eine Rampe aus Schotter eingebracht. Über diese konnte das Tier sicher von einem Tierpfleger aus dem Graben geführt werden.
Bei dem knapp vierstündigen Einsatz arbeiteten die Kräfte der Feuerwehr Saarbrücken eng mit dem Fachpersonal des Saarbrücker Zoos zusammen. Des Weiteren waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie eine Baufirma an dem Einsatz beteiligt.
Über den Gesundheitszustand der beiden Tiere kann seitens der Feuerwehr keine weitere Angabe gemacht werden.
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