BEHINDERTENBEIRAT

Als Gremium der Landeshauptstadt Saarbrücken setzt sich der Behindertenbeirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein.

Elke Backes (Vorsitzende), Heinz-Peter Engels (stellvertretender Vorsitzender), Dunja Fuhrmann (stellvertretende Vorsitzende). - LHS

Elke Backes (Vorsitzende), Heinz-Peter Engels (stellvertretender Vorsitzender), Dunja Fuhrmann (stellvertretende Vorsitzende). - LHS

Elke Backes (Vorsitzende), Heinz-Peter Engels (stellvertretender Vorsitzender), Dunja Fuhrmann (stellvertretende Vorsitzende). - LHS

Ziele

  • Der Behindertenbeirat setzt sich aktiv dafür ein, dass Saarbrücken behindertengerecht, barrierefrei und menschenfreundlich gestaltet wird.
  • Diese Kriterien sollen für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen erfüllt werden.
  • Der Behindertenbeirat will die Voraussetzung dafür schaffen, damit beeinträchtigte und behinderte Menschen ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in der Landeshauptstadt führen können.

Aufgaben

  • Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten der Lebenssituation behinderter Menschen in der Landeshauptstadt Saarbrücken
  • Anregung der Verwaltung bei Maßnahmen der Stadtentwicklung und der städtebaulichen Entwicklung
  • Zusammenarbeit mit allen Institutionen, Verbänden und beauftragten Personen, die sich mit Behindertenaufgaben befassen
  • Beratung und Unterstützung des/der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen nach § 22 Abs. 4 SBGG i.V. mit § 50 KSVG

Sitzungen des Behindertenbeirates

2021 finden die Sitzungen des Behindertenbeirates an folgenden Terminen statt:

  • 03.03.2021
  • 28.04.2021
  • 26.05.2021
  • 07.07.2021
  • 20.10.2021
  • 08.12.2021

Geschäftsführung des Behindertenbeirates

Jennifer Henkes

Telefon: +49 681 905-3485
E-Mail: jennifer.henkes@saarbruecken.de

30 Jahre Behindertenbeirat der LHS

Bereits 1987 hat Wolfgang Gütlein als hauptamtlicher Behindertenbeauftragter der LHS die Interessen von Menschen mit Behinderung vertreten. Nachdem Herr Gütlein zum Landesbehindertenbeauftragten berufen wurde entstand ein Vakuum das es zu schließen galt.

30 Jahre Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken: Jubiläumsfeier im Rathausfestsaal - Rebecca Rech / LHS

30 Jahre Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken: Jubiläumsfeier im Rathausfestsaal - Rebecca Rech / LHS

30 Jahre Behindertenbeirat der Landeshauptstadt Saarbrücken: Jubiläumsfeier im Rathausfestsaal - Rebecca Rech / LHS

Aus diesem Grund haben sich diese Institutionen bzw. die sie vertretenden Personen zu einer „Verantwortungspartnerschaft“ zusammengeschlossen. Es wurde ein Vorbereitungskreis gebildet, an dem alle damals aktiven Vereine und Verbände, die sich mit Fragen zu Behinderung beschäftigt haben beteiligt waren.

Es wurde ein Vorbereitungskreis zur Bildung eines „Unterausschusses zum Sozialausschuss“ einberufen. In dieser Sitzung wurde vereinbart einen Behindertenbeirat als Ansprechpartner für den Sozialausschuss zu gründen.

Somit hat die Landeshauptstad Saarbrücken den ältesten Behindertenbeirat des Saarlandes. Und diesem Beispiel sind dann weitere Städte und das Land gefolgt. Die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention bringt eine Vielfalt von Herausforderungen zur Gestaltung einer menschenfreundlichen Stadt mit sich.

Ein Mann mit Protese lächelt und hält ein Handy - iStock/dusanpetkovic

Ein Mann mit Protese lächelt und hält ein Handy - iStock/dusanpetkovic

Ein Mann mit Protese lächelt und hält ein Handy - iStock/dusanpetkovic

Eine menschenfreundliche Stadt ist immer behinderten-, senioren-, kinder- und familienfreundlich, also eine Stadt für alle. Diese Entwicklung gilt es weiter zu fördern und in allen Stadtteilen anzuregen und zu etablieren. Dies ist eine besondere Aufgabe der Kommune.

Bereits heute ergreift die Landeshauptstadt Saarbrücken in vielen Bereichen Maßnahmen, um die Teilhabe von allen Menschen in vollem Umfang  zu gestalten, durch z.B. Baumaßnahmen, barrierefreie Zugänge zu Veranstaltungen und Informationen der Landeshauptstadt. Jedoch wird seit in Kraft treten der UN BRK viel mehr erwartet, nicht nur die Integration sondern die Inklusion hat eine große Bedeutung bekommen.

Es gibt diverse Projekte, bei denen Inklusion eine große Rolle spielt und eine gute Abstimmung mit dem Behindertenbeirat und den Behindertenbeauftragten erfolgt.