Saarländisches Staatstheater

Oper, Schauspiel und Ballett erleben Sie im Saarländischen Staatstheater. Das Drei-Spartenhaus verfügt über verschiedene Spielstätten in der Saarbrücker City.

Spielzeit 2025/2026

In den kommenden Monaten erwarten Sie unter der Leitung des neuen Generalintendanten Michael Schulz Produktionen, die sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Werke umfassen.

Allein zwölf Ur- oder Erstaufführungen stehen auf dem Spielplan.

Das Programm aus Oper, Schauspiel, Tanz, Konzert sowie Puppen- und Figurentheater lädt Sie ein, über die Perspektiven der gesellschaftlichen Herausforderungen nachzudenken und sich aktiv mit der Gegenwart auseinanderzusetzen.

Zum Saarbrücker Theaterprogramm geht es hier.

Mehr zum aktuellen Spielplan

  • Musiktheater

    Zu den Höhepunkten der Musiktheatersaison zählt die Operette "Die Herzogin von Chicago" (ab 6. September, Großes Haus) unter der Leitung von Justus Thorau.

    Das Musikdrama "Tosca" ist ab 11. Oktober im Großen Haus zu sehen.

    Am 25. Oktober wird die Oper "Die Zauberflöte" im Großen Haus wiederaufgenommen. Es geht weiter mit dem Musical "Heute Abend: Lola Blau" von Georg Kreisler, das am 6. November in der sparte4 Premiere feiert.

    Chansons von Édith Piaf und Barbara mit Christa Platzer gibt es ab 29. November bei "Paris im August" in der Sparte4, ab 6. Dezember ist das Musical "La Cage aux Folles" im Großen Haus zu sehen. 

    "Dialogues des Carmélites", eine Oper in drei Akten von Francis Poulenc, feiert am 7. Februar 2026 Premiere im Großen Haus. Ebenfalls im Großen Haus ist ab 26. April "Götterdämmerung", der dritte Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner zu sehen.

    Ab 8. Mai dann im Großen Haus: "Monty Python’s NOT THE MESSIAH", Ein komisches Oratorium nach dem Kultfilm „Das Leben des Brian“ von Eric Idle und John du Prez.

  • Schauspiel

    Wer bin ich, wer spricht da? In Sarah Kanes Theaterstück "Gier" begegnen uns vier Stimmen. Auftritt der "Sonne". In Elfriede Jelineks Textfläche ist der Stern ein humorvolles Wesen, das sich über die Dummheit der Menschheit lustig macht. Zu sehen ab 13. September in der Alten Feuerwache.

    "Käsch und Naziss" von Ulf Schmidt feiert am 20. September Uraufführung im Großen Haus. Eine Woche später, am 27. September, wird "Die Katze Eleonore" in der sparte4 wiederaufgenommen. 

    In der Alten Feuerwache wird "future 2 (lose your self)" am 1. Oktober wiederaufgenommen. Ab 10. Oktober ist "Die Leiden des jungen Werther" in der sparte4 zu sehen.

    "DIES ALLES IST NICHTS (für mich)" feiert am 8. November Uraufführung in der Alten Feuerwache. Ab 15. November ist "Lucy (4,6 Milliarden Jahre)" in der sparte4 zu sehen.

    Das Familienstück mit Musik "Igraine Ohnefurcht" feiert am 16. November Premiere im Großen Haus. Am 17. Januar 2026 ist die Uraufführung von "Napoleon" im Großen Haus.

    "Mädchenschrift", ein Schauspiel von Özlem Özgül Dündar, ist ab 23. Januar in der sparte4 zu sehen. Tags darauf feiert "Richard III" in der Alten Feuerwache Premiere.

    "Writers’ Room #1" ist ein neues Stück über Widerstand, zu wenig Zeit und Glitzer, das am 27. März in der Alten Feuerwache uraufgeführt wird. Ab 28. März ist "Die Dreigroschenoper" im Großen Haus zu sehen.

    Die sparte4 zeigt ab 2. April den "Werkraum Junge Regie III""Party und Protest" ist ein partizipativer
    Theaterabend mit dem Jungen Ensemble, zu sehen ab 18. April in der Alten Feuerwache.

    In der sparte4 ist ab 29. Mai "Schuld und Schein" zu sehen, in der Alten Feuerwache ab 30. Mai "Philipp Löhle
    schreibt ein neues Stück"
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  • Tanz

    "Ikonen", Choreographien von Angelin Preljocaj, Stijn Celis und Diego Tortelli, feiert am 31. Oktober Uraufführung im Großen Haus. Ab 4. Dezember ist "Bring no clothes" in der Alten Feuerwache zu sehen.

    Das Ballett "Ein Sommernachtstraum" nach William Shakespeare hat am 6. März 2026 siene Uraufführung im Großen Haus.

    Das iMove – Jugendtanz - ensemble hoch 2 zeigt am 25. September "allzu leicht" und am 15. März 2026 "ver_rückt" in der Alten Feuerwache. Ebenfalls in der Alten Feuerwache feiert am 2. Mai "Reibungen" Uraufführung, am 20. Juni "SubsTanz 23".

     

     

  • Puppen- und Figurentheater

    Ab 18. September ist in der Alten Feuerwache das Stück "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute" zu sehen. Ebenfalls in der Alten Feurwache läuft ab 27. Februar 2026 "Leonce und Lena".

    "Die Bremer Stadtmusikanten" können Sie ab 4. März nicht nur im Theater erleben, sondern das Stück auch buchen. Dann kommen die Künstler*innen zu Ihnen – egal ob in die Schule, in die Kita oder zum Kindergeburtstag.

  • Weltblicke

    "Vamos, Corazón" ist ein musikalischer Abend mit Geschichten aus Lateinamerika, zu erleben ab 12. September in der sparte4. "Osmans Töchter – Kochshow wider Willen" feiert am 2. November seine Uraufführung am Kulturgut Ost.

  • Konzert

    Insgesamt acht Sinfoniekonzerte laden zwischen September 2025 und Juni 2026 in die Congreshalle ein. 13 Kammerkonzerte finden über die Spielzeit verteilt an verschiedenen Orten, zum Beispiel im Festsaal des Rathauses St. Johann, statt.

    Zudem gibt es im Großen Haus regelmäßig Sonderkonzerte sowie Kirchenkonzerte in der Stifskirche St. Arnual.Für Kinder gibt es im Großen Haus "Der Nussknacker", "Peter und der Wolf", "Klanggestalten" und "Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten". In der sparte 4 laufen für Kinder "Sturmvogel", "The Young Person's Guide to the Orchestra", "Die Saitentänzerin" und in der eli.ja, Kirche der Jugend "Alle Jahre Wieder".

  • Offene Bühne

    Das Staatstheater will eine Bühne für alle Menschen sein. Theater wirkt in Menschen und die Menschen wirken in das Theater hinein.

    Die Angebote der Offenen Bühne bieten Gelegenheit, die Künstler*innen kennen zu lernen, von ihnen zu lernen, ihnen etwas beizubringen, selbst zu spielen, sich zu finden und zu verlieren und vor allem ein Teil des Saarländischen Staatstheaters zu werden.

    In den Projekten, Begegnungen und Theatergruppen werden die Grenzen zwischen Publikum und Darstellenden eingerissen und es eröffnet sich ein neuer Raum, der alle Perspektiven mit einbezieht und ein Theater der Gemeinsamkeit erschafft.

Über das Saarländische Staatstheater

Das Saarländische Staatstheater (SST) ist eine der herausragenden Kulturinstitutionen im Saarland. Es bietet höchstes Niveau in den Sparten Oper, Schauspiel und Ballett und strahlt  weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus.

Rund 200.000 Besucher besuchen jede Saison mehr als 700 Veranstaltungen. Konstant gute Auslastungszahlen in den vier Spielstätten Staatstheater, Alte Feuerwache, sparte4 und Congresshalle zeugen von einem lebendigen Theater, das ein Ort notwendiger gesellschaftlicher Auseinandersetzung sein will.

Mit der jungen, urbanen Spielstätte sparte4, Jugendprojekten in allen Sparten, renommierten Kooperationspartnern wie den Ruhrfestspielen und den Musikfestspielen Saar, Gastspielen in Helsinki, Heilbronn, Nancy, Metz, Luxemburg und Berlin hat sich zudem eine Vielfalt neuer Angebote etabliert, die das ohnehin breite Vorstellungsrepertoire bereichert.

Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor Dr. Matthias Almstedt leitet Generalintendant Bodo Busse die Geschicke des Theaters als Nachfolger Dagmar Schlingmanns. Zuvor war Busse seit 2010 Intendant des Landestheaters Coburg. Am Staatstheater sind knapp 450 Mitarbeiter beschäftigt. 

Die Spielstätten

  • Das Große Haus
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    Saarländisches Staatstheater - LHS

    Saarländisches Staatstheater - LHS

    Saarländisches Staatstheater - LHS

    Direkt an der Saar im Zentrum Saarbrückens gelegen, befindet sich das Große Haus, die mit einem 875 Plätze fassenden Zuschauerraum größte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters.

    Hier finden Vorstellungen der Sparten Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett statt, darüber hinaus Sonderkonzerte und Gastspiele.

    In den Foyers gibt es Kammerkonzerte, Matineen und Soireen, Einführungen in die Vorstellungen und Publikumsgespräche sowie Vortrags- und Diskussionsreihen.

  • Die Alte Feuerwache
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    Die Alte Feuerwache - Oliver Dietze - Saarländisches Staatstheater

    Die Alte Feuerwache - Oliver Dietze - Saarländisches Staatstheater

    Die Alte Feuerwache - Oliver Dietze - Saarländisches Staatstheater

    Die Alte Feuerwache ist die zweitgrößte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Ehemals als Turnhalle des Turnerbundes St. Johann genutzt, ist das Gebäude seit Januar 1982 Theaterspielort.

    Die Spielstätte umfasst maximal 240 Plätze in variabler Bestuhlung. Vorwiegend für das Schauspiel genutzt, finden in der Alten Feuerwache aber auch Ballettabende statt.

    Neben Gastspielen sind die Einführungsmatinéen und -soiréen die wichtigsten Sonderveranstaltungen. 

  • Die sparte4
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    Außenansicht sparte4 - Oliver Dietze - SST

    Außenansicht sparte4 - Oliver Dietze - SST

    Außenansicht sparte4 - Oliver Dietze - SST

    Die sparte4 ist die jüngste Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Seit November 2006 bietet sie einen multifunktionalen Raum für Theater, Konzerte, Lesungen, Performances oder Klubs.

    Das Platzangebot genügt für rund 100 Besucher. Modernes, zeitgenössisches Schauspiel trifft im Programm der sparte4 auf Lesungen junger Literaten und auf Konzerte mit handgemachter Musik. Im Anschluss an jede Veranstaltung verwandelt sich die sparte4 mit einer integrierten Bar in ein Wohnzimmer zum Verweilen.

    Im Vordergrund steht der unmittelbare Kontakt zu den Künstlern, denn die sparte4 versteht sich als Plattform und Netzwerk des lokalen und überregionalen sowie internationalen, innovativen Kulturschaffens.

    Mit ihrer Kombination aus Industriearchitektur und verschrobener Dekoration sorgt die sparte4 für ein Überraschungsmoment. Zu Fuß erreicht man die sparte4 in etwa fünf Minuten vom Staatstheater.