Freitag, 20. Juli 2018

Dachstuhlbrand zerstört zwei Gebäude

Am Freitag, 20. Juli 2018 wurde die Feuerwehr Saarbrücken zu einem Dachstuhlbrand im Stadtteil Malstatt gerufen.

Einsatzfoto: Über den Korb der Drehleiter wird ein Außenangriff durchgeführt

Einsatzfoto: Über den Korb der Drehleiter wird ein Außenangriff durchgeführt - FWSB - PÖA - ELW Kamera

Bei Bauarbeiten an dem Dachstuhl einer Doppelhaushälfte kam es zu einem Feuer auf dem Dachstuhl.

Bei Ankunft der Feuerwehr brannte auf einer Gebäudehälfte bereits der halbe Dachstuhl. Das Feuer breitete sich binnen weniger Minuten auf den gesamten Dachstuhl beider Doppelhaushälften aus. Auf Grund dieser Lage wurden direkt bei Eintreffen der Feuerwehr weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Durch die doppelwandige Bauweise des Dachstuhls der einen Gebäudehälfte, war es aber nicht möglich, das Feuer ohne größere Schwierigkeiten zu löschen. Zwar war das Feuer schnell unter Kontrolle, um es zu löschen, musste aber der gesamte Dachstuhl geöffnet werden.

Teile des Dachstuhls stürzten im Verlauf des Brandes ein, sodass das Dach des gesamten Gebäudes durch das Feuer vollständig zerstört wurden. Die Ziegelstraße wurde für die Dauer des Einsatzes durch die Polizei voll gesperrt.

Drei der zum Zeitpunkt des Brandes auf dem Dach tätigen Handwerker erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden. Auch drei Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeiten leichte Verbrennungen, die aber vor Ort behandelt werden konnten. Alle drei Einsatzkräfte sind weiter einsatzbereit.

Beide betroffenen Gebäudehälften sind nicht mehr bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, in deren Zuge auch die Schadenshöhe festgestellt werden muss.

 

Im Einsatz waren:

Einsatzleitdienste(C-Dienst/ B-Dienst), Löschzüge 1 und 2 beider Feuer- und Rettungswachen sowie Sonderfahrzeuge. Die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschbezirken 11 Alt-Saarbrücken, 12 Malstatt-Burbach, 13 St. Johann, 14 St. Arnual, 15 Gersweiler und der Wehrführer.

Die zu Beginn eingesetzten 55 Kräfte wurden nach mehreren Stunden im Einsatz durch frische Kräfte ersetzt. Insgesamt waren somit bis zum Einsatzende rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr zu wechselnden Zeiten im Einsatz.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt, sowie dem organisatorischen Leiter vor Ort. Die Polizei sperrte die Einsatzstelle mit mehreren Einheiten ab.

Weiterhin sicherten Teileinheiten der Löschbezirke 14 St. Arnual und 18 Dudweiler den Grundschutz, der beiden im Einsatz befindlichen Feuerwachen ab.

Amt für Brand- und Zivilschutz

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