Foto - Stefanie Killinger
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Prostitution in Deutschland – Perspektiven der Gesetzgebung
Als 2017 das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft trat, verstummte die engagierte Debatte über einen angemessenen Rechtsrahmen für Prostitution in Deutschland nicht. Das gewählte Regulierungsmodell wird weiterhin stark kritisiert. Daran änderte auch der umfangreiche Bericht zur Evaluation des Gesetzes zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (Prostituiertenschutzgesetz – ProstSchG) nichts, der im Sommer 2025 vorgelegt wurde.
Die Kooperationsveranstaltung möchte die Perspektiven eines besseren Schutzes für Prostituierte zwischen Nachfragestrafbarkeit auf der einen und Verbesserung der Regulierung von Prostitution auf der anderen Seite diskutieren.
Ein kleiner Umtrunk im Anschluss der Veranstaltung lädt zum Austausch und Networking ein.
Über die Referentin
Dr. Stefanie Killinger ist seit 2017 Präsidentin des Verwaltungsgerichts Göttingen. Sie engagiert sich seit den 2000er Jahren für Prostituierte und ist aktuell Mitglied der Ende 2025 vom BMBFSFJ eingesetzten unabhängigen Expert*innenkommission zur Verbesserung des Schutzes von Prostituierten (Prostituiertenschutz-Kommission).
Die Ergebnisse der Prostituiertenschutz-Kommission sollen zu einem besseren Schutz der in der Prostitution tätigen Menschen, insbesondere zu einem besseren Schutz vor Zwangsprostitution und Menschenhandel, beitragen.
Referentin: Dr. Stefanie Killinger
Anmeldung: Eintritt frei
Veranstalter*innen:Deutscher Juristinnenbund, Landesverband Saarland e.V, Frauenrat Saarland e.V.
Veranstaltungsdetails
- Art:
- Vortrag
- Ort:
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Halle 4
Halbergstraße 4
66111 Saarbrücken - Datum:
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20.11.2026
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