Frauen aus Bangladesh mit Waren an einer Mauer Grenze mit Indien

Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU

Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU

Ausstellung "Frontières" Le mur et la peur - Gaël Turine, Agence VU

Freier Eintritt

Frontières - Observer les marges pour questionner le monde

Die Landeshauptstadt Saarbrücken zeigt in Kooperation mit dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken die Ausstellung „Frontières. Observer les marges pour questionner le monde“ im Hauberrisser Saal des Saarbrücker Rathauses.

Die Ausstellung wurde vom französischen Musée national de l’histoire de l‘immigration konzipiert und beleuchtet Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive.

Eine Ausstellung zum Thema Grenzen und Migration

Die Grenzen des 21. Jahrhunderts begegnen uns überall – im Schatten neu errichteter Mauern, in biometrischen Kontrollen, in Lagern von Menschen im Exil oder im Alltag von Grenzarbeitern. Grenzen sind längst mehr als feste Linien: Sie verschieben sich je nach politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und prägen individuelle wie kollektive Erfahrungen.

Jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung werden in der Ausstellung die Ursachen der zunehmenden Migrationsbewegungen auf allen Kontinenten beleuchtet. Durch kartografische Darstellungen, Fotografien und Textarchive rücken die vielfältigen Praktiken und Lebensrealitäten an den Grenzen in den Fokus.

Sprache

Die Ausstellungstexte sind in französischer Sprache verfasst – es stehen deutsche Übersetzungen in einem Begleitheft sowie über einen QR-Code zum Anhören zur Verfügung.

Vernissage

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 8. Mai um 18 Uhr von Oberbürgermeister Uwe Conradt im Festsaal des Saarbrücker Rathauses.

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Anne-Sophie Donnarieix, Leiterin des Institut d‘Études Françaises, wird die französische Politikwissenschaftlerin und Migrationsexpertin Prof. Dr. Catherine Wihtol de Wenden die Ausstellung präsentieren und einen Vortrag zum Thema „Immigration et idées reçues à propos des frontières“ [„Einwanderung und Vorurteile über Grenze“] halten.

Im Anschluss findet eine Diskussion und ein Publikumsgespräch statt, moderiert von Prof. Dr. Markus Messling (Universität des Saarlandes / Käte Hamburger Kolleg CURE).  

Der Vortrag sowie das Gespräch werden ins Deutsche simultan übersetzt. 

Kooperationen

Die Ausstellung wird vom Institut d’Études françaises Saarbrücken und der Landeshauptstadt Saarbrücken organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Palais de la Porte Dorée (Musée national de l’histoire et de l’immigration), dem französischen Büro des Europäischen Parlaments, der Deutsch-Französische Gesellschaft Saar, dem Käte Hamburger Kolleg CURE, der Universität des Saarlandes, dem UniGR-Center for Border Studies, dem Institut Français Stuttgart, dem Institut Français Mannheim, dem Centre culturel franco-allemand Freiburg und Europe Direct Saarbrücken.

Logo IEF Saarbruecken
Logo Palais de la Porte Dorée
Logo Bureau français du Parlement Européen
Logo CURE Käte Hamburger Kolleg

Veranstaltungsdetails

Art:
Ausstellung
Ort:
Hauberisser Saal
Rathaus St. Johann
Rathausplatz 1
66111 Saarbrücken
Datum:
11.05.2026 - 09:00 Uhr bis 11.05.2026 - 19:00 Uhr
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