Hinter dem Namen der Veranstalter befinden sich eine Klaviertastatur und eine Gitarre.

Abgebrochene Traditionen hörbar machen - Käte Hamburger Konzert mit Naoko Christ-Kato und Bakr Khleifi - Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation CURE

Abgebrochene Traditionen hörbar machen - Käte Hamburger Konzert mit Naoko Christ-Kato und Bakr Khleifi - Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation CURE

Abgebrochene Traditionen hörbar machen - Käte Hamburger Konzert mit Naoko Christ-Kato und Bakr Khleifi - Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation CURE

Freier Eintritt

Abgebrochene Traditionen hörbar machen - Käte Hamburger Konzert mit Naoko Christ-Kato und Bakr Khleifi

Über die Pianistin Naoko Christ-Kato

Im ersten Teil spielt die renommierte japanische Pianistin Naoko Christ-Kato Klavierwerke von Rosy Wertheim (1888-1949), eine von den Nationalsozialisten verfolgte jüdische Komponistin aus den Niederlanden. Während zahlreiche ihrer Familienmitglieder deportiert und ermordet wurden, überlebte sie den Zweiten Weltkrieg. Allerdings konnte sie nach Kriegsende als Komponistin nie wieder richtig Fuß fassen, so dass ihr Werk heute kaum bekannt ist.

Naoko Christ-Kato, die in Tokio, Hannover und Leipzig Klavier studierte, ist Preisträgerin des Young Artist Piano Contests und des Best Players Contests in Japan sowie Stipendiatin des Deutschen Musikrats und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen. 

Über den Musiker Bakr Khleifi

Der zweite Teil des Konzertabends wird von dem in Jerusalem geborenen Musiker und Komponisten Bakr Khleifi bestritten. Bakr Khleifi ist ein palästinensischer Oud Spieler, dessen Arbeit sich zwischen traditioneller Maqam Praxis und zeitgenössischer Komposition bewegt. Seine Musik schöpft aus der Tiefe und Wandelbarkeit des arabischen musikalischen Erbes und schafft einen Dialog zwischen der Oud und orchestralen oder kammermusikalischen Klangwelten.

Bakr Khleifi studierte Kontrabass an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv und Oud an der Universität Göteborg, wo er einen Abschluss in World Music erhielt. Mehrere Jahre lang spielte er im von Edward Said und Daniel Barenboim gegründeten West-Eastern Divan Orchestra, das aus arabischen und israelischen Musikern besteht und sich weltweit für Frieden im Nahen Osten einsetzt. 

Mit seinen Stücken stellt sich Bakr Khleifi in die lange, in der westlichen Welt bislang nur wenig anerkannte arabische Musiktradition, die er an diesem Konzertabend mit europäischen Musikstilen verbindet. 

Den Übergang zwischen beiden Teilen des Konzerts bilden von Bakr Khleifi präsentierte arabische Musikstücke aus Ägypten und dem Irak von jüdisch-arabischen Komponisten, die dort als große Klassiker bekannt sind, hierzulande aber so gut wie nie gespielt werden.

Wichtig

Die Spenden kommen dem Kulturzentrum LOSA – Maison des Arts in Kinshasa zugute. LOSA fördert insbesondere junge lokale Künstlerinnen und Künstler sowie Menschen in Kliniken und betreuten Einrichtungen und setzt sich für einen breiten Zugang zu künstlerischer Praxis, für die Stärkung der psychischen Gesundheit und für die Weitergabe des afrikanischen kulturellen Erbes ein.

Veranstaltungsdetails

Art:
Konzert
Ort:
Johanneskirche
Cecilienstraße 2
66111 Saarbrücken
Internet:
Zur Veranstaltungswebsite
Datum:
22.04.2026 - 18:15 Uhr
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