Nachwuchs und Neuzugänge

Willkommen, kleiner Wisent! Am Sonntag, 28. Juli, erblickte ein Wisentkalb das Licht der Welt im Saarbrücker Wildpark.

Namensschild für Wisent Ingrid - Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt Saarbrücken

Namensschild für Wisent Ingrid - Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt Saarbrücken

Namensschild für Wisent Ingrid - Ralf Blechschmidt/Landeshauptstadt Saarbrücken

Nachwuchs 2019

Wisentkalb erblickt das Licht der Welt

Unter den Augen zahlreicher Wildparkbesucher ist am Sonntag, 28. Juli, gegen 18 Uhr ein kleines Wisentkalb im Wildpark der Landeshauptstadt auf die Welt gekommen. Nach einer Idee der teilnehmenden Kinder der "Wildpark Akademie" wurde das Kalb Ingrid getauft. Wegen der Folge im Zuchtbuch war nur der Anfangsbuchstabe „i“ von der Wildparkverwaltung vorgegeben worden. Die Kinder bastelten ein Willkommensschild für den neuen Wildparkbewohner und befestigten es am Tor des Geheges.

Das weibliche Kälbchen ist der erste Nachwuchs des vierjährigen Bullen. Die Saarbrücker Wisente sind in Polen im Zuchtbuch „European Bison Pedigree Book “ unter staatlicher Schirmherrschaft registriert.

Der Austausch der Wisente und das Vorhalten zuchttauglicher Tiere dieser Organisation haben wesentlich zum Überleben des Wisents bis heute beigetragen, nachdem es nach dem ersten Weltkrieg in freier Wildbahn ausgestorben war. In Saarbrücken erfreuen jetzt fünf dieser bis zu 1.000 Kilogramm schweren Tiere zahlreiche Besucherinnen und Besucher.  

Neugeborenes Kitz

Ein Steinwildkitz ist am Freitag, 24. Mai, im Wildpark zur Welt gekommen. Es ist weiblich und schon von Geburt an läuft es mit seiner Mutter im ganzen Gehege umher. Da das Steinwild im Saarbrücker Wildpark sehr zutraulich ist, kann das Kleine mit seiner Mutter sehr gut beobachtet werden. Lediglich bei stärkerem Regen sucht es mit seiner Mutter Schutz in der Felsenröhre.     

Rotwildkalb und Stummenten-Nachwuchs

Die Rotwildmutter hat im Frühjahr ihr wenige Tage altes Kalb im Waldteil des Geheges abgelegt. Mehrmals am Tag sucht sie es zum Säugen auf und kümmert sich um ihr Neugeborenes.

Die beiden Küken einer Stummente spazieren auch bei Regen kurz in der Voliere umher, verschwinden aber schnell wieder unter das warme Gefieder der Mutter. Mit zunehmendem Alter werden sie vom Wasser nicht genug bekommen können.

Männerüberschuss im Gehege 

Seit Anfang April herrscht Männerüberschuss im Wildpark-GehegeWährend bei den vier Uhu-Küken und den drei Mufflon-Lämmern das Geschlecht noch nicht bestimmt ist, sind bei den Ziegen vier Böckchen zur Welt gekommen. Bei den fünf Lämmern der Shropshire-Shafe haben die vier männlichen Jungtiere wenigstens eine weibliche Spielkameradin. 

Die Uhus bangen noch: Ob die mit Argusaugen gut aufpassende Mutter alle durchbringt, ist noch nicht abzusehen. Extra Futterrationen gibt es von den Tierpflegern auf jeden Fall. 

Im März erblickten drei neue Tierbabys das Licht des Wildparks: Gleich drei Lämmer, zwei Böckchen und ein Schäfchen, sind bei den Shropshire-Schafen am 23. März auf die Welt gekommen. Wenn sie nicht trinken, tollen sie durch das Gehege.

Zwergziegenböckchen

Das kleine Zwergziegenböckchen musste zuerst mit seiner Mutter noch ein paar Tage im Quarantänestall verbringen. Im großen Außengehege wäre die Gefahr zu groß, dass es Beute eines Fuchses wird. Bei gebuchten Führungen kann es unter Aufsicht allerdings besucht werden.

Anfang Februar 2019 kamen sechs Frischlinge zur Welt, die ersten Wildparkkinder 2019. Geschützt liegen sie noch oft in ihrer Wurfhütte. Für die Bache wird es aber immer schwieriger den wuselnden Haufen zusammenzuhalten. Von antiautoritärer Erziehung hat die Mutter wohl noch nichts gehört, denn wenn sich ein kleiner Racker zu weit entfernt, wird er auch einmal mit einem Wurf (mit der Schnauze) zu seinen Geschwistern zurückkatapultiert. Zurzeit genießen sie mehrmals am Tag die warmen Sonnenstrahlen bei Ausflügen im Gehege. 

Fotos: Ralf Blechschmidt

Tierkinder und Neuzugänge vergangener Jahre

Fotos: Ralf Blechschmidt