Nachwuchs und Neuzugänge

Neues Kitz im Wildpark! Am Freitag, 24. Mai, freute sich das Steinwild über Nachwuchs und die Wildpark-Familie erwartet schon das nächste Kitz.

Nachwuchs 2019

Neugeborenes Kitz

Das Kitz ist am Freitag, 24. Mai, im Wildpark zur Welt gekommen. Es ist weiblich und schon von Geburt an läuft es mit seiner Mutter im ganzen Gehege umher. Da das Steinwild im Saarbrücker Wildpark sehr zutraulich ist, kann das Kleine mit seiner Mutter sehr gut beobachtet werden. Lediglich bei stärkerem Regen sucht es mit seiner Mutter Schutz in der Felsenröhre.     

Rotwildkalb und Stummenten-Nachwuchs

Die Mutter hat ihr wenige Tage altes Rotwildkalb im Waldteil des Geheges abgelegt. Mehrmals am Tag sucht sie es zum Säugen auf und kümmert sich um ihr Neugeborenes. Die beiden Küken der Stummente spazieren auch bei Regen kurz in der Voliere umher, verschwinden aber schnell wieder unter das warme Gefieder der Mutter. Mit zunehmendem Alter werden sie vom Wasser nicht genug bekommen können.

Männerüberschuss im Gehege 

Seit Anfang April herrscht Männerüberschuss im Wildpark-GehegeWährend bei den vier Uhu-Küken und den drei Mufflon-Lämmern das Geschlecht noch nicht bestimmt ist, sind bei den Ziegen vier Böckchen zur Welt gekommen. Bei den fünf Lämmern der Shropshire-Shafe haben die vier männlichen Jungtiere wenigstens eine weibliche Spielkameradin. 

Die Uhus bangen noch: Ob die mit Argusaugen gut aufpassende Mutter alle durchbringt, ist noch nicht abzusehen. Extra Futterrationen gibt es von den Tierpflegern auf jeden Fall. 

Im März erblickten drei neue Tierbabys das Licht des Wildparks: Gleich drei Lämmer, zwei Böckchen und ein Schäfchen, sind bei den Shropshire-Schafen am 23. März auf die Welt gekommen. Wenn sie nicht trinken, tollen sie durch das Gehege.

Zwergziegenböckchen

Das kleine Zwergziegenböckchen muss mit seiner Mutter noch ein paar Tage im Quarantänestall verbringen - Im großen Außengehege wäre die Gefahr zu groß, dass es Beute eines Fuchses wird. Bei gebuchten Führungen kann es unter Aufsicht allerdings besucht werden.

Anfang Februar 2019 kamen sechs Frischlingen zur Welt - die ersten Wildparkkinder 2019. Geschützt liegen sie noch oft in ihrer Wurfhütte. Für die Bache wird es aber immer schwieriger den wuselnden Haufen zusammenzuhalten. Von antiautoritärer Erziehung hat die Mutter wohl noch nichts gehört, denn wenn sich ein kleiner Racker zu weit entfernt, wird er auch einmal mit dem Wurf (Schnauze) zu seinen Geschwistern zurückkatapultiert. Zurzeit genießen sie mehrmals am Tag die warmen Sonnenstrahlen bei Ausflügen im Gehege. 

Fotos: Ralf Blechschmidt

Tierkinder und Neuzugänge vergangener Jahre

Fotos: Ralf Blechschmidt