Wildpark

Im rund 17 Hektar großen Wildpark im Saarbrücker Stadtteil St. Johann leben etwa 120 heimische und heimisch gewordene europäische Wild- und Haustiere in artgerechten Gehegen.

Uhu-Nachwuchs in Freiheit entlassen

Axel Hagedorn vom Naturschutzbund (NABU) mit einem der auszuwildernden Uhus (Foto: Ralf Blechschmidt)

Axel Hagedorn vom Naturschutzbund (NABU) mit einem der auszuwildernden Uhus (Foto: Ralf Blechschmidt)

Der Saarbrücker Wildpark hat in Zusammenarbeit mit dem NABU in Fechingen zwei junge Uhus ausgewildert. Zuvor waren die Junguhus in einer Voliere des NABU-Vorsitzenden in Fechingen, wo sie an Lebendfutter gewöhnt wurden. Die Auswilderung findet nicht spektakulär im freien Feld statt, sondern die Uhus können sozusagen auf freiwilliger Basis ihr Domizil verlassen, so, dass sie bei Nahrungsmangel wieder zurückkehren und versorgt werden können.

Die Ende März geschlüpften Tiere wurden vor Verlassen des Wildparks noch von einer Tierärztin gechipt und auf ihren Gesundheitzustand überprüft. Ob sie im Raum Fechingen bleiben werden ist ungewiss. Der NABU-Vorsitzende Axel Hagedorn und die Stadtverwaltung finden, dass die Gemarkung Fechingen mit ihren Naturschutzgebieten und hier vor allem mit dem Steinbruch Birzberg ideale Voraussetzungen für die Uhus bietet.   

Der Saarbrücker Wildpark

Der Saarbrücker Wildpark liegt im Saarbrücker Stadtwald in der Nähe der Universität. Der Park wird vom Amt für Stadtgrün und Friedhöfe betreut. Er ist ganze Jahr über geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Im Wildpark leben Damwild, Kaninchen, Mufflons, Nordluchs, Wildkatze, Rehwild, Rotwild, Schwarzwild, Steinwild, Wisent, Schafe, Zwergesel, Zwergziegen, Ponys und Fasane. Zudem sind im Wildpark Hühner, Tauben, Meerschweinchen, Uhu und ein Schneeeulenpaar zu Hause.