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OB Britz: „Max-Ophüls-Festival wird 2017 in gewohnt hoher Qualität stattfinden“

Dienstag, 26. Januar 2016

Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz sieht eine gute Zukunft für das Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP): 

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz

„Nach dem Rekordjahr 2016 wird das Festival auch im kommenden Jahr in gewohnt hoher Qualität stattfinden. Auch im Vergleich zu anderen Festivals ist Max Ophüls Preis mit einem Etat von über einer Million Euro gut finanziert und gesichert. Hier gilt ein Dank insbesondere unseren Sponsoren. Ich bin zuversichtlich, in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat eine gute Leitung für das Festival zu finden, der es gelingt, die positive Entwicklung fortzuführen.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Filmfestivals, Ralf Latz, erklärte zur Auswahl der künftigen Festivalleitung: „Die Landeshauptstadt als Gesellschafter des Festivals hat nach Beratung und einstimmiger Empfehlung im Aufsichtsrat beschlossen, die Leitung nicht auszuschreiben, sondern gezielt qualifizierte Kandidaten anzusprechen. Personalvorschläge kamen auch aus der Filmbranche selbst. Zu den Experten, die uns hier beraten haben, zählten unter anderem Eva Hubert, bis Ende 2015 Chefin der Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein, der Leiter des Filmfestes Hamburg, Albert Wiederspiel, oder auch Vertreter aus dem Verband der deutschen Filmkritiker. Wir haben inzwischen mehrere interessierte und hochqualifizierte Kandidaten gefunden und gehen davon aus, die hohe Qualität des Festivals sichern zu können.“ Im nächsten Schritt werde eine vom Aufsichtsrat benannte Auswahlkommission eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung soll Ende Februar erfolgen.

Latz: „Nicht ganz einfache Verhandlungen, aber einvernehmliche Entscheidung“

Mit Gabriella Bandel war die Stadt im vergangenen Jahr übereingekommen, die Zusammenarbeit mit dem Festival 2016 zu beenden. „Diese Entscheidung war das Ergebnis nicht ganz einfacher Vertragsverhandlungen“, sagte Latz. Gabriella Bandel habe die Landeshauptstadt 2014 im Zuge anstehender Vertragsverhandlungen informiert, dass sie neue berufliche Herausforderungen suche und das Festival nicht mehr langfristig leiten wolle. In den Verhandlungen um eine letztmalige Vertrags-Verlängerung sei es zunächst um einen Zwei-Jahres-Vertrag gegangen. Am Ende hätten sich beide Seiten auf Vorschlag von Gabriella Bandel auf einen Ein-Jahres-Vertrag zu verbesserten Bezügen geeinigt. Diesem Verhandlungsergebnis sind die städtischen Gremien einstimmig gefolgt.