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Saarländisches Staatstheater

Oper, Schauspiel und Ballett erleben Sie im Saarländischen Staatstheater. Das Drei-Spartenhaus verfügt über verschiedene Spielstätten in der Saarbrücker City.

Stadtansichten von Saarbrücken

Zu den Spielstätten zählen das Große Haus direkt an der Saar, die Alte Feuerwache am Landwehrplatz, die  jüngste Spielstätte sparte4 in Alt-Saarbrücken sowie die Saarbrücker Congresshalle, in der die Sinfoniekonzerte des Saarländischen Staatsorchesters stattfinden.

Spielplan 2018/2019: Über 30 Neuproduktionen auf den Bühnen des Saarländischen Staatstheaters

Allein im Schauspiel gibt es sechs Uraufführungen. „Kafkas Haus“ markiert im Großen Haus den Saisonstart. Dem schillernden Leben der geborenen Saarbrückerin Ingrid Caven widmet sich „Mélodie! Maladie! Mélodrame!“. Auftragsarbeit und Uraufführung ist „Werwolf“ von Rebekka Kricheldorf. Ein „Rechercheprojekt“ führt nach Mettlach, Sitz des Weltkonzerns Villeroy und Boch.

„Open World Simulation“, das heißt in der Welt der Computerspiele, alles reagiert auf den Spieler … Nach dem Hamburger Thalia-Theater die zweite Inszenierung des Mehrgenerationenromans aus Georgien „Das achte Leben(für Brilka)“ wagt Schauspieldirektorin Bettina Brunier.

Mit „La Traviata“ wird die Musiktheatersaison eröffnet. Die spätromantische Oper „Die tote Stadt“ von  Erich Wolfgang Korngold zeigt in geheimnisvollen Traumbildern, wie sehr Trauer einen Menschen verzehren kann. „Médée/Medeaa Senecae“  ist die erste Oper  unter dem neuen Generalmusikdirektor Sébastien Rouland. In „Soldier Songs“  schildert der sehr erfolgreiche US-amerikanische Komponist David T. Little, „wie es sich anfühlt, als Soldat in den Krieg zu ziehen.“

Im Ballett wird die Wiederaufnahme der „West Side Story“ das Publikum erfreuen, mit  „Verweile doch“ kommt der dänische Choreograph Kim Brandstrup erstmals ans Saarländische Staatstheater („Spiegelungen“).  Anna Konjetzky nimmt 100 Jahre Bauhaus als  Ideengeber für ihr „Tanzstück“, und im Rahmen des deutsch-französischen Projekts „France Danse Deutschland 2019“ leisten sich die Choreographen David Dawson, Stijn Celis und Angelin Preljocaj „Extravaganzen“ (Aufführung im Rahmen des „Festival perspectives“).

(Text: SST)

Das Saarbrücker Theaterprogramm finden Sie hier.

Über das Saarländische Staatstheater

Das Saarländische Staatstheater (SST) ist eine der herausragenden Kulturinstitutionen im Saarland. Es bietet höchstes Niveau in den Sparten Oper, Schauspiel und Ballett und strahlt  weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus.

Rund 200.000 Besucher besuchen jede Saison mehr als 700 Veranstaltungen. Konstant gute Auslastungszahlen in den vier Spielstätten Staatstheater, Alte Feuerwache, sparte4 und Congresshalle zeugen von einem lebendigen Theater, das ein Ort notwendiger gesellschaftlicher Auseinandersetzung sein will.

Mit der jungen, urbanen Spielstätte sparte4, Jugendprojekten in allen Sparten, renommierten Kooperationspartnern wie den Ruhrfestspielen und den Musikfestspielen Saar, Gastspielen in Helsinki, Heilbronn, Nancy, Metz, Luxemburg und Berlin hat sich zudem eine Vielfalt neuer Angebote etabliert, die das ohnehin breite Vorstellungsrepertoire bereichert.

Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor Dr. Matthias Almstedt leitet Generalintendant Bodo Busse die Geschicke des Theaters als Nachfolger Dagmar Schlingmanns. Zuvor war Busse seit 2010 Intendant des Landestheaters Coburg. Am Staatstheater sind knapp 450 Mitarbeiter beschäftigt . 

 

Das Große Haus

Staatstheater mit Blick von Alt-Saarbrücken

Direkt an der Saar im Zentrum Saarbrückens gelegen, befindet sich das Große Haus, die mit einem 875 Plätze fassenden Zuschauerraum größte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters.

Hier finden Vorstellungen der Sparten Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett statt, darüber hinaus Sonderkonzerte und Gastspiele.

In den Foyers gibt es Kammerkonzerte, Matineen und Soireen, Einführungen in die Vorstellungen und Publikumsgespräche sowie Vortrags- und Diskussionsreihen.

Alte Feuerwache

Alte Feuerwache (Foto: Oliver Dietze)

Die Alte Feuerwache ist die zweitgrößte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Ehemals als Turnhalle des Turnerbundes St. Johann genutzt, ist das Gebäude seit Januar 1982 Theaterspielort. Die Spielstätte umfasst maximal 240 Plätze in variabler Bestuhlung. Vorwiegend für das Schauspiel genutzt, finden in der Alten Feuerwache aber auch Ballettabende statt. Neben Gastspielen sind die Einführungsmatineen und -soireen die wichtigsten Sonderveranstaltungen. 

sparte4

Außenansicht Sparte 4  (Foto: SST/Oliver Dietze)

Die sparte4 ist die jüngste Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Seit November 2006 bietet sie einen multifunktionalen Raum für Theater, Konzerte, Lesungen, Performances oder Klubs. Das Platzangebot genügt für rund 100 Besucher. Modernes, zeitgenössisches Schauspiel trifft im Programm der sparte4 auf Lesungen junger Literaten und auf Konzerte mit handgemachter Musik. Im Anschluss an jede Veranstaltung verwandelt sich die sparte4 mit einer integrierten Bar in ein Wohnzimmer zum Verweilen.

Im Vordergrund steht der unmittelbare Kontakt zu den Künstlern, denn die sparte4 versteht sich als Plattform und Netzwerk des lokalen und überregionalen sowie internationalen, innovativen Kulturschaffens.

Mit ihrer Kombination aus Industriearchitektur und verschrobener Dekoration sorgt die sparte4 für ein Überraschungsmoment. Zu Fuß erreicht man die sparte4 in etwa fünf Minuten vom Staatstheater.