Saarländisches Staatstheater
Spielzeit 2026/2027
Bunt und vielseitig wird das Programm des Saarländischen Staatstheaters in der Spielzeit 2026/2027 mit seinen rund 500 Vorstellungen unter der Leitung von Generalintendant Michael Schulz.
Allein elf Uraufführungen und neun Wiederaufnahmen stehen auf dem Spielplan.
Das Programm aus Oper, Schauspiel, Tanz, Konzert sowie Puppen- und Figurentheater lädt Sie ein, über die Perspektiven der gesellschaftlichen Herausforderungen nachzudenken und sich aktiv mit der Gegenwart auseinanderzusetzen.
Mehr zum aktuellen Spielplan
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Musiktheater
Zu den Höhepunkten der Musiktheatersaison 2026/2027 zählt die Prokofjew-Oper „Die Liebe zu den drei Orangen" (ab 29. August 2026, Großes Haus).
Mit „Krabat" nach Otfried Preußler und der Steampunk-Band Coppelius folgt am 11. Oktober ein ungewöhnlicher Musiktheaterabend.
Als konzertante Aufführung präsentiert sich am 7. November Verdis „Luisa Miller" im Großen Haus, bevor ab 5. Dezember das Musical „The Wizard of Oz" das Publikum verzaubert.
In der Alten Feuerwache feiert am 24. Januar 2027 „The Story of My Life" Premiere; wenige Tage später, ab 30. Januar, ist Humperdincks Märchenoper „Königskinder" im Großen Haus zu erleben.
Kurt Weills „Street Scene" eröffnet den Frühling ab 3. April, ehe am 2. Mai in der Alten Feuerwache mit „DRAG SPIRITS: The Poet and The Sun" eine Uraufführung aus Oper, Drag und Videokunst auf dem Programm steht. Den krönenden Abschluss bildet Berlioz' „Fausts Verdammnis" ab 5. Juni 2027 im Großen Haus.
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Schauspiel
Zu den Höhepunkten der Schauspielsaison 2026/2027 zählt das Dokumentarstück „Alltägliche Spektakel.
Ein Stück über Arbeit im 21. Jahrhundert" (ab 5. September 2026, Alte Feuerwache), das nach umfangreicher Recherche im Saarland in Kooperation mit der Arbeitskammer entsteht.Mit dem Musical „Cabaret" eröffnet Schauspieldirektor Christoph Mehler am 12. September das Große Haus, bevor am 14. November „Berlin Alexanderplatz" nach Alfred Döblin in der Alten Feuerwache Premiere feiert – beide Stücke spiegeln das Ende der Weimarer Republik und seine erschreckenden Parallelen zur Gegenwart.
Für Familien inszeniert Mehler ab 15. November „Der kleine Wassermann" nach Otfried Preußler im Großen Haus.
Shakespeares „Was ihr wollt" in der Regie von Philipp Preuss folgt am 10. Januar 2027 im Großen Haus.
Den Frühling eröffnet die Uraufführung „Wir steigern das Bruttosozzoprozzo" (ab 20. März 2027, Großes Haus),
ehe am 2. April das von Armin Petras inszenierte „Animal Farm" in der Alten Feuerwache Premiere feiert.Den Abschluss bildet die feministische Operette „Heinze und die Frauen" ab 14. Mai 2027 im Großen Haus.
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Tanz
Das Saarländische Staatsballett startet am 24. Oktober 2026 mit dem dreiteiligen Ballettabend „Schwingungen" (Großes Haus) in die neue Spielzeit, der drei Uraufführungen von Stijn Celis, Anna Konjetzky und Adi Salant vereint.
Rechtzeitig zu Weihnachten kehrt die Erfolgsproduktion „Der Nussknacker" ab 12. Dezember 2026 ins Große Haus zurück.
Im Frühjahr folgt mit „Ein Sommernachtstraum" nach Shakespeare zur Musik von Mendelssohn Bartholdy (ab 6. März 2027, Großes Haus) ein neues Handlungsballett von Ballettdirektor Stijn Celis.
Den Abschluss bildet ein neues Programm der Reihe „SubsTanz" (Premiere 12. Juni 2027, Alte Feuerwache).
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Puppen- und Figurentheater
Das Puppentheater startet am 27. September 2026 mit dem „Drachenreiter" nach dem Roman von Cornelia Funke im Theater überzwerg.
Eine Reise durch magische Welten mit viel Musik erlebt „Der kleine Wassermann" nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler ab 15. November 2026 im Großen Haus.
Noch lebendiger wird das Puppenspiel das Theaterstück „Die Farm der Tiere" nach dem Roman von George Orwell in einer Bearbeitung von Armin Petras (Premiere 2. April 2027, Alte Feuerwache) machen.
Ab Mai 2027 ziehen die Puppen für die Uraufführung „Prometheus" in die Völklinger Hütte. Gloria Iberl-Thieme wird die Uraufführung rund um den Mythos von Prometheus inszenieren und erzählt dabei vom Anfang der Menschheit und der Erfindung der Technik, von Heldenmut und göttlicher Rache.
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Konzert
Einen Programmschwerpunkt der Konzertsaison 2026/2027 bildet die Zusammenarbeit mit dem französischen Komponisten Éric Tanguy als Composer in Focus, von dem sechs Werke zur Aufführung kommen.
Bei den Sinfoniekonzerten in der Congresshalle erklingen große Orchesterwerke, darunter Dvořáks „Neunte Sinfonie", Mendelssohns „Reformationssinfonie" sowie Werke von Strauss und Strawinsky. Besondere Höhepunkte sind Brahms' „Deutsches Requiem" (10. Oktober 2026, Stiftskirche St. Arnual) und Verdis „Requiem" (20./21. Juni 2027, Congresshalle).
Zu den Gastsolisten zählen die Geigerin Hana Chang, der Violinist Sergei Dogadin, der Pianist Fabian Müller sowie der Dirigent und Solist Wayne Marshall.
Ein Showcase-Konzert präsentiert am 28. November 2026 den Akkordeon-Virtuosen Aydar Gaynulli, und beim „Data Symphony-Konzert" (26. Juni 2027, Völklinger Hütte) beweist das Orchester einmal mehr seine Qualitäten als Innovationsorchester.
International tritt das Staatsorchester beim Festival international de musique de Besançon auf; elf Kammerkonzerte runden das Angebot ab.
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Offene Bühne
Neu ist das Format Netzwerktreffen der Offenen Bühne, in dem die Bedürfnisse und Themen der Stadt gesammelt und für neue Spielplanüberlegungen aufgearbeitet werden.
Die weit über 100 Menschen, die in der Spielzeit 2025/2026 an Projekten beteiligt waren, denken Themen neu und laden neue Interessierte in ihren Kreis ein. So entsteht ein Kollektiv der Bürger*innenbeteiligung, das das Theater auch inhaltlich unterstützt. Luca Pauer, die Leiterin der Offenen Bühne, ist glücklich darüber, weiterhin viele Bürger*innenensembles in Produktionen des Schauspiels zu begleiten.
„20 Menschen in Alltägliche Spektakel, 50 Menschen in Bruttosozzopozzo werden von mir in die Theaterarbeit einbezogen, ganz praktisch für die Bühne vorbereitet und schließlich mit dem Schauspielensemble auf der Bühne stehen.“
Über das Saarländische Staatstheater
Das Saarländische Staatstheater (SST) ist eine der herausragenden Kulturinstitutionen im Saarland. Es bietet höchstes Niveau in den Sparten Oper, Schauspiel und Ballett und strahlt weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus.
Rund 200.000 Besucher besuchen jede Saison mehr als 700 Veranstaltungen. Konstant gute Auslastungszahlen in den vier Spielstätten Staatstheater, Alte Feuerwache, sparte4 und Congresshalle zeugen von einem lebendigen Theater, das ein Ort notwendiger gesellschaftlicher Auseinandersetzung sein will.
Mit der jungen, urbanen Spielstätte sparte4, Jugendprojekten in allen Sparten, renommierten Kooperationspartnern wie den Ruhrfestspielen und den Musikfestspielen Saar, Gastspielen in Helsinki, Heilbronn, Nancy, Metz, Luxemburg und Berlin hat sich zudem eine Vielfalt neuer Angebote etabliert, die das ohnehin breite Vorstellungsrepertoire bereichert.
Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor Dr. Matthias Almstedt leitet Generalintendant Michael Schulz die Geschicke des Theaters als Nachfolger Bodo Busse. Zuvor war Schulz seit 2008 Generalintendant am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Am Staatstheater sind knapp 450 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Spielstätten
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Das Große Haus
Direkt an der Saar im Zentrum Saarbrückens gelegen, befindet sich das Große Haus, die mit einem 875 Plätze fassenden Zuschauerraum größte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters.
Hier finden Vorstellungen der Sparten Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett statt, darüber hinaus Sonderkonzerte und Gastspiele.
In den Foyers gibt es Kammerkonzerte, Matineen und Soireen, Einführungen in die Vorstellungen und Publikumsgespräche sowie Vortrags- und Diskussionsreihen.
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Die Alte Feuerwache
Die Alte Feuerwache ist die zweitgrößte Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Ehemals als Turnhalle des Turnerbundes St. Johann genutzt, ist das Gebäude seit Januar 1982 Theaterspielort.
Die Spielstätte umfasst maximal 240 Plätze in variabler Bestuhlung. Vorwiegend für das Schauspiel genutzt, finden in der Alten Feuerwache aber auch Ballettabende statt.
Neben Gastspielen sind die Einführungsmatinéen und -soiréen die wichtigsten Sonderveranstaltungen.
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Die sparte4
Die sparte4 ist die jüngste Spielstätte des Saarländischen Staatstheaters. Seit November 2006 bietet sie einen multifunktionalen Raum für Theater, Konzerte, Lesungen, Performances oder Klubs.
Das Platzangebot genügt für rund 100 Besucher. Modernes, zeitgenössisches Schauspiel trifft im Programm der sparte4 auf Lesungen junger Literaten und auf Konzerte mit handgemachter Musik. Im Anschluss an jede Veranstaltung verwandelt sich die sparte4 mit einer integrierten Bar in ein Wohnzimmer zum Verweilen.
Im Vordergrund steht der unmittelbare Kontakt zu den Künstlern, denn die sparte4 versteht sich als Plattform und Netzwerk des lokalen und überregionalen sowie internationalen, innovativen Kulturschaffens.
Mit ihrer Kombination aus Industriearchitektur und verschrobener Dekoration sorgt die sparte4 für ein Überraschungsmoment. Zu Fuß erreicht man die sparte4 in etwa fünf Minuten vom Staatstheater.