Saarland Online

Filmfestival Max Ophüls Preis

Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis engagiert sich für den jungen deutschsprachigen Film und versteht sich als wichtigstes Forum für die Förderung von Talenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der Trailer zum Filmfestival Max Ophüls Preis

Das Filmfestival Max Ophüls Preis ist das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum.

Nachwuchsfestival für den deutschsprachigen Film

Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis ist das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum.

Während in den ersten Festivaljahren ab 1979 etwa 500 Zuschauer kamen, hat sich das Festival heute mit mehr als 40.000 Zuschauern, 1000 Fachbesuchern und einem klaren Bekenntnis zum deutschsprachigen Nachwuchsfilm einen soliden Stand in der Festivallandschaft erobert.

Eine steigende Zahl von Filmeinreichungen, hochkarätige Gäste aus der Filmbranche und Fachpresse, sowie stetig wachsendes Interesse beim Publikum beweisen, dass das Festival ein wichtiges Kulturereignis ist.

Filmfestival 2012: Besucherrekord

Die 33. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis geht mit einem neuen Besucherrekord zu Ende: Insgesamt kamen 42.000 Zuschauer - 2300 mehr als 2011 - zum Festival.

Der beliebte Treffpunkt der Cineasten "Lolas Bistro" in der Saarbrücker Diskothek Garage hatte von dienstags bis freitags geöffnet. Jeden Abend haben sich dort rund 1000 Filmbegeisterte ausgetauscht oder die SR-Mitternachtstalks verfolgt.

"Michael" gewinnt Max Ophüls Preis 2012

Ausschnitt aus dem Film Ausschnitt aus dem Film (Foto: Produktion: NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion)

Den mit 18.000 Euro dotierten Max Ophüls Preis hat die Jury für den Film "Michael" von Regisseur Markus Schleinzer vergeben.

Der Film beschreibt die letzten fünf Monate des unfreiwilligen Zusammenlebens eines zehnjährigen Jungen und des 35 Jahre alten, pädophilen Michael. Die beiden leben einen grausamen Alltag bis der Junge beginnt, gegen seinen Peiniger zu rebellieren.

Lobende Erwähnungen, Preis der Ministerpräsidentin und Dokumentarfilm

Lobend erwähnt wurden die beiden Filme "Mary und Johnny" von Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal sowie "Die Unsichtbare" von Christian Schwochow.

Den Preis der Ministerpräsidentin erhielt "Transpapa", bei dem Sarah Judith Mettke Regie führte. Der Film, in dem die pubertierende Tochter erfährt, dass ihr Vater schon seit einigen Jahren eine Frau ist, feierte beim diesjährigen Festival Max Ophüls Preis seine Uraufführung.

Als bester Dokumentarfilm hat die Jury "Der Pabst ist kein Jeansboy" von Sobo Swobodnik ausgezeichnet.

Fritz-Raff-Drehbuchpreis und Publikumspreis

Der Fritz-Raff-Drehbuchpreis geht in diesem Jahr an Lars Blumers für "Mike". Der Film befasst sich mit einem elsässischen Jungen, der gerne aus seinem Alltag ausbrechen würde, es aber nicht schafft - obwohl sich zunächst durch die erste Liebe zu wenden scheint.

"Puppe, icke und der Dicke" von Felix Stienz hat beim Filmfestival 2012 das Publikum am meisten begeistert. Der Film erzählt die spannende Geschichte der blinden, schwangeren Europe, die sich von Paris auf den Weg nach Berlin macht, um dem Vater die Schwangerschaft mitzuteilen. Ihre dynamische Reise beginnt mit leichten Kommunikationsproblemen.

Beste Darsteller und Kurzfilmpreise

Der Preis als beste Darstellerin geht an Petri Baumeister für ihre Rolle in Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden. Als bester Darsteller wurde Michael Fuith in seiner Rolle als Michael in dem Gewinnerpreis "Michael" ausgezeichnet.
Kurzfilmpreis und Publikumspreis Kurzfilme

Als bester Kurzfilm wurde "DVA" von Regisseur Mickey Nedimovic ausgezeichnet. Lobend erwähnt hat die Jury "Korpus" von Flo Baumann.

Das Publikum hat "Mädchenabend" mit dem Ehrengast des diesjährigen Festivals Ursula Werner in einer Hauptrollen zum Favoriten gewählt. Regie führte Tim Becker, der durch seine unterschiedlichen Großmütter zu dem Film inspiriert wurde.

Schlagworte dieser Seite

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um Seiten mit den gleichen Schlagworten anzuzeigen.