KO Tropfen - Kampagne "Mich kriegst du nicht!"

Flyer KO Tropfen - stock.adobe.com (c) s-motive

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Nach dem Wegfall der harten Corona-Beschränkungen der letzten zwei Jahre sind Clubs und Discos wieder geöffnet, Veranstaltungen wie z.B. Festivals und Weihnachtmärkte finden statt. Junge Menschen können endlich wieder oder zum ersten Mal in diesem Rahmen ausgehen. Und sie kommen zum ersten Mal mit der Gefahr von KO-Tropfen in Berührung.

Die LAG Kommunale Frauenbeauftragte hat gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, Nele, Frauennotruf Saarland und der Polizei Saarland die KO-Tropfen Kampagne ins Leben gerufen. Sie startete am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

Wir möchten viele Menschen für das Thema sensibilisieren, damit sie gegebenenfalls als Betroffene, aber auch als Begleit- oder Vertrauensperson richtig reagieren können. Wenn der Verdacht auf KO-Tropfen besteht, ist zunächst schnelle ärztliche Hilfe wichtig, um gesundheitliche Komplikationen abzuwenden. Und es kann der Nachweis in Blut oder Urin sichergestellt werden. Häufig steht dann auch der Verdacht sexueller Gewalt im Raum. In diesem Fall können Spuren vertraulich gesichert werden (www.spuren-sichern.de) Damit erhält die betroffene Person Zeit, um in Ruhe über eine Anzeige nachzudenken.

Wir möchten mit der Kampagne nicht nur junge Menschen erreichen und aufmerksam machen, sondern auch Eltern, Verwandte, Lehrer*innen – eigentlich alle, damit es zu keinen kriminellen Handlungen durch KO-Tropfen mehr kommen wird.