FrauenThemenMonat 2019

Am 8. November startet der diesjährige FrauenThemenMonat

Sie werden in unserem bunten, vielseitigen und interessanten Programm sicherlich einige Veranstaltungen finden, die Ihnen Spaß machen, neue Perspektiven eröffnen, alte Forderungen wiederbeleben – oder alles gleichzeitig.

Titelmotiv FrauenThemenMonat - Foto: dommy.de/photocase.de

Titelmotiv FrauenThemenMonat - Foto: dommy.de/photocase.de

Titelmotiv FrauenThemenMonat - Foto: dommy.de/photocase.de

Warum einen FrauenThemenMonat

Der FrauenThemenMonat ist nicht nur eine Veranstaltungsreihe aus der feministischen Szene Saarbrückens, sondern auch Treffpunkt und Quelle der Solidarität. So unterschiedlich die Formate und Themen dieses Jahr wieder sind, so unterschiedlich sind auch die Organisationen und Aktivist*innen, die die Veranstaltungen realisiert haben. Sie alle eint die feministische Überzeugung und die solidarische Gewissheit, gemeinsam stark zu sein.

Patriarchale Strukturen, Sexismus, Gewalt, Belästigung und Diskriminierung betreffen längst nicht nur Frauen. Und Frauen sind mitunter vielfach von diesen Machtinstrumenten betroffen. Das Programm des FrauenThemenMonat 2019 zeichnet sich entsprechend dadurch aus, nicht nur „Geschlecht“, sondern darin auch andere Identifikationsmerkmale und Kategorien zu berücksichtigen.

Gleichzeitig erleben wir derzeit einen politischen Rückschritt, der es (erneut) nötig macht, sich mit dem ganz basalen, physischen Frau-sein auseinanderzusetzen, weil die körperliche Selbstbestimmung und damit die Gleichstellung der Geschlechter weltweit und auch in Deutschland zunehmend gefährdet ist.

Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 8. November

Mithu M. Sanyal - Foto: Regentaucher

Mithu M. Sanyal - Foto: Regentaucher

Mithu M. Sanyal - Foto: Regentaucher

Darum lädt das Frauenbüro Sie herzlich zu der Eröffnungsveranstaltung am 8. November, um 19.30 Uhr ein, wenn die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal über die Vulva spricht. Dieses Organ, das wie kein zweites für Schöpfungskraft, Erotik, Tabu und Weiblichkeit (obwohl weder alle Frauen eine Vulva haben noch die Vulva die Frau macht) steht, wird in seiner kulturellen Bedeutung und historischen Rezeption beleuchtet. Es wird spannend sein, zu verstehen, warum wir „das weibliche Geschlecht“ heute so wahrnehmen, wie wir es tun.

Das Frauenbüro wünscht Ihnen eine tolle Zeit, interessante Gespräche und inspirierende Abende im ganzen November und freuen uns, Sie bei den Vorstellungen, Aktionen, Lesungen, Vorträgen, Konzerten zu sehen!

Programmheft, Veranstaltungsplakat und weitere Informationen:
Landeshauptstadt Saarbrücken, Frauenbüro, Telefon: +49 681 905-1649, E-Mail: frauenbuero@saarbruecken.de