Corona-Prävention

Absagen und Schließungen

Veranstaltung abgesagt - Alexander Limbach/Shutterstock

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Das Gesundheitsministerium hat am 14. März die sofortige Schließung von Schwimmbädern, Kinderindoorhallen, Discos, Bars, Tanzveranstaltung, Clubs, Schwimmbädern und Prostitutionsgewerbe angeordnet. Für Kinos und Altenheime gelten Einschränkungen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres. 

Alle Infos unter saarbruecken.de/corona.

Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Sulzbach - SST

Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Sulzbach - SST

Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Sulzbach - SST

Abgesagt: Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Sulzbach

Schauspiel nach dem Roman von Ludwig Harig | Saarland-Saga zweiter Teil

Der kleine René ist anders als die Kinder in der Schule. Seine Kleidung ist seltsam, er hat einen französischen Namen und seine Mutter bringt ihn täglich mit einem chromblitzenden Auto zur Schule. Diese Äußerlichkeiten genügen, um ihn zum Prügelknaben der Klasse zu machen.

In seinem autobiographischen Roman »Weh dem, der aus der Reihe tanzt« erzählt der 1927 im saarländischen Sulzbach geborene Ludwig Harig die Geschichte seiner Kindheit und Jugend im Dritten Reich. Die familiäre und schulische Umgebung, der Wunsch dazuzugehören, lässt ihn zum begeisterten Hitlerjungen werden. Doch Harig schreibt auch über ein anderes Sulzbach.

Über die Großkundgebung der Antifaschisten, die 1934, angeführt von Max Braun in Sulzbach, demonstrierte, über die Spaziergänge des Widerstandskämpfers Willi Graf im Sulzbacher Wald, über den tamilischen Flüchtlingsjungen Kethes, der in den 80er-Jahren, zur Zeit der Entstehung des Romans, in einem Flüchtlingslager in Sulzbach lebt.

Nach dem Schauspiel »Mettlach«, das als erster Teil der Saarland-Saga in der Spielzeit 2018/2019 am Saarländischen Staatstheater herauskam, inszeniert Schauspieldirektorin Bettina Bruinier nun »Weh dem, der aus der Reihe tanzt. Sulzbach« als zweiten Teil der Saarland-Saga. Auf der Grundlage von Harigs Roman entsteht eine Collage von Zeitzeugenberichten, historischem Material und Spielszenen, die eine Epoche der Geschichte des Saarlandes theatral verdichtet.

Bettina Bruinier studierte Opern- und Schauspielregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Freischaffend seit 2005, so beispielsweise am Deutschen Theater Berlin, am Volkstheater München, am Staatsschauspiel Dresden und als Hausregisseurin am Schauspiel Frankfurt. 2018 war sie Jurymitglied beim Körber Studio Junge Regie. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Bettina Bruinier Schauspieldirektorin am Saarländischen Staatstheater.

Veranstaltungsdetails

Art:
Theater
Ort:
sparte4
Ecke Stengelstraße
Eisenbahnstraße 22
66117 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 9590 571
Internet:
http://www.sparte4.de
Datum:
29.04.2020 - 20:00 Uhr
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Weitere Informationen und Tickets

Vorverkaufskasse
Tel. +49 681 3092-486
E-Mail: kasse@staatstheater.saarland
Internet: www.saarlaendisches-staatstheater.de

Abokasse
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Besuchergruppen
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Abendkasse
(1 Stunde vor Vorstellungsbeginn)

Staatstheater: Tel. + 49 681 3092 286
Alte Feuerwache: Tel. +49 681 3092 203
sparte4: Tel. +49 681 9590571
Congresshalle: Tel. +49 681 418 05 48

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