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Ringvorlesung: „Games, Games, Games! Das Videospiel zwischen Kunst und Pop, Code und Kommerz“

Öffentliche Ringvorlesung zu Erstellung, Analyse und Rezeption von Games auf dem Campus der Universität des Saarlandes

Im Wintersemester 2019/2020 wird an vierzehn Abenden von Akademikern, Entwicklern, Künstlern und Pädagogen das Medium "Videospiel" unter die Lupe genommen. Die Ringvorlesung findet jeweils mittwochs im Gebäude B3 1, Hörsaal I (0.14), statt und richtet sich sowohl an Studierende als auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Start am Mittwoch, 16. Oktober

Eröffnet wird die Vortragsreihe unter dem Motto "Angewandte Popstudien: Games, Games, Games! Das Videospiel zwischen Kunst und Pop, Code und Kommerz" am Mittwoch, 16. Oktober, von Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt und dem PopRat-Vorsitzenden Peter Meyer.

Der erste Vortrag wird sich um einen Überblick über die Gamesbranche sowie über Videospiele als Medium und als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung drehen. Die beiden Speaker PopRätin Jasmin Pfeiffer und PopRat Julian Colbus sind seit Jahren in der deutschen Gamesbranche aktiv und haben zuletzt ihr eigenes Gamestudio DigiTales in Saarbrücken gegründet.

Weitere Informationen

Die Vorträge können kostenlos besucht werden, sie dauern 45 bis 60 Minuten plus anschließende Diskussion und werden auf Deutsch gehalten. Organisiert werden sie von der Medienwissenschaft und der Amerikanistik der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem PopRat Saarland.

Das Thema Videospiel

Das Videospiel stellt unbestritten eines der wichtigsten Medien der Gegenwart dar. Die Umsätze der Games-Branche liegen deutlich über denen der anderen Sektoren der Unterhaltungsindustrie, und die erst kürzlich beschlossene Berücksichtigung des Mediums in der Sammlung des Marbacher Literaturarchivs zeugt von seiner wachsenden kulturellen Relevanz.

In der Forschung sind Games ebenfalls zu einem wichtigen Betrachtungsgegenstand avanciert. Möchte man sich dem Phänomen Videospiel nähern, so bedarf es einer interdisziplinären Herangehensweise, die gesellschaftliche, kulturelle, ökonomische und wissenschaftliche Aspekte berücksichtigt.

Die Game Studies können Spiele als kulturelle Artefakte in den Blick nehmen, die auf spezifische Weise Bedeutung erzeugen, auf bestimmten kulturellen Regeln und Konventionen beruhen und den Rezipienten auf bestimmte Weisen affizieren. Die Informatik ermöglicht die Beschreibung der technischen Seite von Videospielen, und die Psychologie und Soziologie erlauben es, die Einbindung des Spiels in gesellschaftliche Kontexte sowie seine Auswirkungen auf Individuen und Kollektive zu analysieren.

Dieser Vielfalt des Videospiels trägt die Ringvorlesung Rechnung, indem sie Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen einlädt. Neben Vertretern aus der Wissenschaft werden insbesondere auch die Spieleentwickler selbst zu Wort kommen, die Einblicke in die Praxis der Entwicklung geben können.

Zu den Vortragenden zählen Spieleentwickler wie Moritz Wagner (Mimimi Games), Felix Klein (Radical Fish Games), Tobias Frisch (Studio Fizbin), Sascha Vogel (Grimbart Tales), Vertreter aus der Wissenschaft wie Prof. Dr. Benjamin Beil (Universität zu Köln), Adrian Froschauer (Universität des Saarlandes), Dr. Pascal Lessel (DFKI) sowie zahlreiche weitere spannende Gäste.

Veranstaltungsdetails

Art:
Wissenschaft / Unikultur
Ort:
Universität des Saarlandes
Campus
66123 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 302-0
Internet:
http://www.uni-saarland.de
Datum:
15.01.2020 - 18:15 Uhr
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Weitere Termine
22
Jan

2020

18:15 Uhr

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29
Jan

2020

18:15 Uhr

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