shutterstock/Gregory Fer

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Hoffnung

Deutsche Erstaufführung

"Im letzten Teil der Trilogie („Hoffnung“) verschaffen sich andere Kräfte Gehör. Der Autor ist mittlerweile im Jahr 2018 angelangt. Die Missstände stinken im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Himmel, denn die städtischen Angestellten streiken und der Müll in den Straßen stapelt sich haushoch."
Chefdramaturg Horst Busch

Schauspiel nach der Trilogie "Habgier, Angst & Hoffnung" von Stijn Devillé 

Welt retten - Wege aus scheinbar hoffnungsloser Lage

Eine Stadt irgendwo in Mitteleuropa. Es ist einer dieser heißen Sommer, in denen man den Klimawandel nicht mehr leugnen kann. Seit Monaten streikt die Müllabfuhr. Sogenannte Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik kämpfen mit der Hitze, mit einem drohenden Mangel in der Stromversorgung, mit Machtgefügen, Korruption und dem Versinken ihres Privatlebens hinter einem Berg aus Arbeit und Geschäften.

Neben ihnen steht eine neue Generation, die seit Fridays for Future nicht länger über ihre Zukunft und ihre Köpfe hinweg entschieden sehen will. Es geht ums Umdenken, ums Teilen; darum, Verantwortung für die Auswirkungen unseres Lebensstils zu übernehmen, denn: „There is no Planet B“. (Text: SST)

 Chefdramaturg Horst Busch weiter zu „Hoffnung“: ,,Auch für die Energieversorgung werden bereits Notfallpläne erstellt. In dieser Situation meldet sich ein Jungunternehmer zu Wort: „man löst kein Problem / wenn man es mit Mitteln bekämpft / die es verursacht haben“. Der Glaube an und das Investieren in die Suche nach Öl und Gas hält er für „das letzte suizidale Zucken“ eines sterbenden Systems. Auf die Anschuldigung, ein Weltverbesserer zu sein, kontert er mit der Frage: „wollen sie denn ein / Weltverschlechterer sein“? Mit dem Vorwurf des Verbrechens gegen die Menschheit will er juristisch gegen die Fossilindustrie vorgehen. Langsam findet unter den Akteuren ein Paradigmenwechsel statt. Forderungen nach einer Umsetzung längst existierender Pläne in den Schubläden der Wissenschaft werden nun in aller Deutlichkeit eingeklagt. So diskutiert man beispielsweise über das intelligente Stromsystems „smart grid“, dessen Ziel es ist, die Sicherstellung der Energieversorgung zu gewähren, aber auch über die Forderung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Und wieder meldet sich eine Kinderstimme zu Wort: „wir erleben nicht / das Zeitalter der Veränderung / wir erleben / die Veränderung / des Zeitalters“. “ (Text: SST)

Weitere Informationen

Premiere am Samstag, 7. September, in der Alten Feuerwache

BESETZUNG

Inszenierung: Krzysztof Minkowski
Bühnenbild und Kostüme: Konrad Schaller
Musik: Micha Kaplan
Licht: Patrik Hein
Dramaturgie: Corinna Popp
Mit: Mirjam Kuchinke, Gaby Pochert, Martina Struppek; Bernd Geiling, Sébastien Jacobi, Thorsten Rodenberg, Till Weinheimer, Michael Wischniowski und dem Ensemble der Fridays for Future-Aktivisten.

Veranstaltungsdetails

Art:
Theater
Ort:
Alte Feuerwache
Am Landwehrplatz 2
66111 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 3092-0
Internet:
http://www.saarlaendisches-staatstheater.de
Datum:
13.09.2019 - 19:30 Uhr
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Vorverkaufskasse
Tel. +49 681 3092-486
E-Mail: kasse@staatstheater.saarland
Internet: www.saarlaendisches-staatstheater.de

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Besuchergruppen
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Abendkasse
(1 Stunde vor Vorstellungsbeginn)

Staatstheater: Tel. + 49 681 3092 286
Alte Feuerwache: Tel. +49 681 3092 203
sparte4: Tel. +49 681 9590571
Congresshalle: Tel. +49 681 418 05 48

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