Zur Verfolgung von Sinti und Roma – Einführung in die Geschichte des Antiziganismus im 20. Jahrhundert

Die Veranstaltung ist bereits abgelaufen
Publikum (Foto: aerogondo/fotolia)

aerogondo/fotolia

Vortrag von Dr. Alexander Friedman, Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Saarbrücken

Der Begriff „Antiziganismus“ beschreibt die Feindschaft gegenüber Roma, Sinti und anderen Gruppen, die von der Mehrheitsgesellschaft als „Zigeuner“ stigmatisiert werden, damit verbunden gesellschaftliche und staatliche Aus-grenzung, Diskriminierung und Verfolgung bis hin zu Vertreibung, Pogromen, Internierung, Zwangssterilisierung und staatlich organisiertem Völkermord.

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus rückten ab den 1990er Jahren Roma in das Blickfeld von Wissenschaftlern, internationalen Organisationen, Regierungsinstitutionen und NGOs, welche die Geschichte und die aktuelle Situation dieser ethnischen Minderheit reflektieren und zudem die Entwicklung des Antiziganismus thematisieren.

Der Vortrag bietet einen Überblick zur Geschichte von Sinti und Roma in Deutschland und in Europa im 20. Jahr-hundert. Im Mittelpunkt stehen dabei der nationalsozialistische Völkermord an Sinti und Roma und seine Rezeption in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Veranstaltungsdetails

Art:
Vortrag
Ort:
Stadtarchiv
Deutschherrnstraße 1
66117 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 905-1258
Internet:
www.saarbruecken.de/stadtarchiv
Datum (abgelaufen):
21.05.2019 - 18:00 Uhr

Ähnliche Veranstaltungen