Lärm

Im dichtbesiedelten, verkehrsreichen und hochindustrialisierten Deutschland ist Lärm fast allgegenwärtig und stellt für uns Menschen eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar.

Als Lärm werden Geräusche bezeichnet, die durch ihre Lautstärke und Struktur für den Menschen und die Umwelt störend oder gar gesundheitsschädigend wirken. Ob Geräusche als Lärm und somit als Belästigung empfunden werden, hängt von der Verfassung, den Vorlieben und der Stimmung der jeweiligen Person ab. So wirkt z.B. Lärm zur Schlafenszeit extrem störend. Musik die man mag wird dagegen auch bei hoher Lautstärke nicht als störend empfunden.

Aus Meinungsumfragen ergibt sich, dass der Straßenverkehrslärm mit Abstand als der größte Störfaktor empfunden wird. Nach Untersuchungen des Umweltbundesamtes fühlen sich 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger vor allem durch Straßenverkehrslärm belästigt, 20 Prozent der Betroffenen dadurch sogar stark beeinträchtigt.

Lärmaktionsplanung Stufe 3 - Mitwirkung der Öffentlichkeit

Nachfolgend finden Sie den Bericht der Landeshauptstadt Saarbrücken zur Überprüfung des Lärmaktionsplans im Rahmen der Stufe 3.

Anregungen, Einwände und Ergänzungswünsche konnten bis zum 8. April 2019 beim Amt für Klima- und Umweltschutz eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter Lärmaktionplan 2018, Stufe 3.

Der Bericht zum Lärmaktionsplan der Stufe 3 wurde ohne Änderungen zur Kenntnis genommen. Der bestehende Lärmaktionsplan vom 10. Dezember 2015 besitzt damit weiterhin Gültigkeit, da keine inhaltlichen Änderungen/Ergänzungen vorgenommen werden mussten. Die Bekanntgabe darüber erfolgte ab 9. April 2019 im Internet.

Straßenverkehrslärm

Studien und Modellrechnungen zufolge sind ca. 6 Millionen Menschen in den Städten Lärmwerten ausgesetzt, bei denen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu befürchten ist, zudem treten Lern-, Konzentrations- und Schlafstörungen auf.

Der europäische Gesetzgeber hat darauf reagiert und mit der Verabschiedung einer Umgebungslärmrichtlinie alle Mitgliedsländer, Bundesländer und letztendlich auch Städte und nahezu alle Kommunen zum Prüfen und Ergreifen von Lärmminderungsmaßnahmen verpflichtet. Die Umsetzung der Richtlinie soll sicherstellen, dass über fest vorgegebene Zeiträume kontinuierlich an der Lärmproblematik gearbeitet wird und dauerhafte Verbesserungen für die Betroffenen erreicht werden können.

Die notwendigen Lärmminderungsmaßnahmen waren in so genannten Lärmaktionsplänen zu dokumentieren, die nachfolgend für die Landeshauptstadt Saarbrücken in allen Einzelheiten dargestellt sind.