Bebauungsplan „Berliner Promenade–Bahnhofstraße – 2. Änderung

Weitere Informationen im Bebauungsplanverfahren Nr.131.05.06 im Stadtteil St. Johann - 2. Änderung des Bebauungsplanes Berliner Promenade - Bahnhofstraße 

Offenlagebeschluss

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 08.12.2015 die Aufstellung des Bebauungsplans „Berliner Promenade–Bahnhofstraße – 2. Änderung„, BBP Nr.131.05.06 im Stadtteil St. Johann im Verfahren gem. §13a BauGB, als Teiländerung des BBP Nr. 131.05.05 „Berliner Promenade–Bahnhofstraße – 1. Änderung" beschlossen.

In seiner Sitzung am 18.06.2019 hat der Stadtrat den Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus der Planzeichnung mit Textteil sowie der zugehörigen Begründung, gebilligt und die öffentliche Auslegung beschlossen.

Der Bebauungsplan wird im Verfahren gem. § 13a i.V.m. § 13 BauGB aufgestellt.

Räumlicher Geltungsbereich

Der Geltungsbereich, der eine Fläche von rund 0,5 ha umfasst, wird wie folgt begrenzt:

  • im Norden: durch den Kreuzungsbereich Reichstraße – Bahnhofstraße - Faktoreistraße
  • im Osten: durch die Bahnhofs- bzw. Viktoriastraße
  • im Süden: durch die nördlichen Grenzen der Flurstücke 19/1 und 11/7 sowie Teile der nördlichen Grenze des Flurstücks 11/4. Weiterhin durch die westliche Grenze des Flurstücks 11/7
  • im Westen: durch die Faktoreistraße

Die exakten Geltungsbereichsgrenzen sind der Planzeichnung des Bebauungsplanes zu entnehmen.

Ziel der Planung

Ziel der Planung ist die Aufwertung eines zentralen Innenstadtbereichs zwischen Bahnhofstraße Kohlwaagstraße, Faktoreistraße und Viktoriastraße. Unter anderem soll nach dem beabsichtigten Abrisses des gewerblich genutzten Gebäudes Bahnhofstraße 109/111 und anschließendem Neubau mit geringfügiger baulicher Erweiterung hier ein Hotel mit Einzelhandelsflächen im EG angesiedelt werden.

Um die Festsetzungen im Änderungsbereich auf die städtebaulichen und planerischen Ziele der Landeshauptstadt zu überprüfen und anzupassen, wird die unmittelbar benachbarte Umgebung in das Änderungsverfahren miteinbezogen. Das Vorhaben liegt an einer sehr prägnanten Stelle in Saarbrücken.

Aufgrund der Exponiertheit ist eine hoch qualitative Aufwertung erforderlich und verlangt nach architektonisch ansprechenden Lösungen. Dazu soll die 2. Änderung des Bebauungsplans die notwendigen bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen schaffen.

Erneute verkürzte Auslegung der Planunterlagen

Im Rahmen der bereits erfolgten Auslegung der Planunterlagen gem. §§ 13a, 13 und 3 Abs. 2 Baugesetzbuch wurden Anregungen zum Versatz von Baulinien hervorgebracht und in den Bebauungsplanentwurf übernommen.

Gemäß §§ 13a, 13 und 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in V.m. §4a (3) BauGB in der Fassung der Bekanntmachung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634), unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Änderungen, wird deshalb hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus dem Entwurf des Planes und der Begründung, in der Zeit vom

14.11.2019 bis einschließlich 29.11.2019 im Stadtplanungsamt, Diskontohochhaus, Bahnhofstraße 31, 66111 Saarbrücken, 9. Etage vor Zimmer 926 während der Dienststunden, erneut zu jedermanns Einsicht – verkürzt auf den o.g. Zeitraum - öffentlich ausliegt.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB und die nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich über das Internetportal der Landeshauptstadt Saarbrücken www.saarbruecken.de/bebauungsplaene elektronisch abrufbar.

Während der o.g. Auslegungsfrist können Stellungnahmen im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Saarbrücken, Bahnhofstraße 31, 66111 Saarbrücken,  Zimmer 827 persönlich abgegeben werden oder an die unten stehende Adresse per Post oder eMail gesendet werden.

Stadtplanungsamt

Bahnhofstraße 31
66111 Saarbrücken

Telefon: +49 681 905-4078
Fax: +49 681 905-4155

E-Mail: stadtplanungsamt@saarbruecken.de

Öffnungszeiten

Mo bis Mi 9 bis 12 und 13.30 bis 15.30 Uhr, Do 8 bis 18 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr

Nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Der Bebauungsplan erfüllt die Vorgaben, um gemäß § 13a BauGB i.V.m. §13b BauGB und § 13 BauGB im beschleunigten Verfahren aufgestellt zu werden. § 13 Abs. 2 und 3 BauGB gelten entsprechend. Es wird darauf hingewiesen, dass gem. § 13 Abs. 3 BauGB von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB abgesehen wird.