Radwegenetz Saarbrücken

Ein engmaschiges Radwegenetz von insgesamt circa 360 Kilometern gewährleistet eine gute Erschließung aller wichtigen Ziele. 

Radrouten der Landeshauptstadt Saarbrücken - StA61/Rainer Bier/Nadja Bautz

Radrouten der Landeshauptstadt Saarbrücken - StA61/Rainer Bier/Nadja Bautz

Radrouten der Landeshauptstadt Saarbrücken - StA61/Rainer Bier/Nadja Bautz

Download

Das Radrouten-Netz zum Download als PDF-Datei

Radroutennetz als PDF-Datei
Download

application/pdf - ca. 3,39 MB

Leinpfade beidseitig der Saar

Das Rückgrad des Radwegenetzes in Saarbrücken ist - als ein Alleinstellungsmerkmal - die beidseitig der Saar verlaufenden Kfz- und kreuzungsfreien Leinpfade, die ein komfortables Radfahren ermöglichen. Die Leinpfade sind als Radkomfortrouten die höchsten von vier Kategorien des Radwegenetzes. 

Abgestuft verdichten Radhauptrouten, Radverbindungen und  Radanbindungen das Netz in der Innenstadt und in den Stadtteilen.

Planung - Auszug aus dem Saarbrücker Verkehrsentwicklungsplan

Das Radwegenetz Saarbrücken wurde von der Verwaltung und dem ADFC Saarbrücken über einen langen Zeitraum entwickelt und ist Bestandteil des Verkehrsentwicklungsplanes Saarbrücken 2030.  

Das Radwegenetz deckt die Verbindung und Erschließung aller wichtige Ziele und Quellen des Radverkehrs ab. Dies sind die Anbindung der Innenstadt an die umliegenden Wohngebiete, der Anschluss der Bildungseinrichtungen, Einkaufen, Freizeit- und Sporteinrichtungen. Auch die französischen und deutschen Nachbarkommunen sind Bestandteil in dem  Radwegenetz.

Die Planung des Radwegenetzes folgt dabei der Richtlinie zur integrierten Netzgestaltung, übernimmt aber auch die pragmatischen Kenntnissen erfahrener Alltagsradler. Aus dieser Kenntnis heraus wurden Netzlücken identifiziert, wo es gar keine Möglichkeit gibt, mit dem Rad zu fahren. Werden diese Netzlücken geschlossen, so ergeben sich Abkürzungen und Erschließungswirkungen, die den Radverkehr erheblich fördern.

Das so entstandene Netz bietet eine gute Erschließungswirkung sowohl im Binnenverkehr als auch zu den deutschen und französischen Nachbarkommunen. Dabei folgt dieses Netz wie alle Verkehrs­infrastruktur in Saarbrücken den topographischen Zwängen. Das heißt, die Verkehrswege bündeln sich in den Tälern, wo auch der Radverkehr überwiegend dem Kfz- Straßennetz folgt.  In der der flachen, zentralen Kernstadt sind die Kriterien für die Netzgestaltung die reine Funktionalität.  Dabei wird es in der Innenstadt naturgemäß dichter als in den Außenbezirken Saarbrückens.  

Das Radwegenetz Saarbrücken legt nur die Verbindungsfunktion fest, unabhängig von dem Vorhandensein und der Qualität der Radverkehrsinfrastruktur.