Luca-App

Um die Gesundheitsämter zu unterstützen und die Kontaktnachverfolgung einfach und sicher zu gewährleisten wurde die luca-App entwickelt. Sie führt die Nutzer, die Gastgeber beziehungsweise die Betriebe sowie die Gesundheitsämter zusammen.

luca-App - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland

luca-App - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland

luca-App - Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland

Luca ist eine Kontaktnachverfolgungsapp für private und öffentliche Veranstaltungen sowie Geschäfte und Restaurants, die von Smudo von den Fantastischen Vier mithilfe einer Berliner Firma entwickelt hat. Sie soll Gesundheitsämter unterstützen und die Kontaktnachverfolgung einfach und sicher gewährleisten.

Luca hat das Ziel die Kontaktnachverfolgung zu digitalisieren und effektiv zu gestalten. Die luca-App hat drei zentrale Schnittstellen – die Nutzer, die Gastgeber/Betriebe und die Gesundheitsämter. Im Saarland haben bereits alle sechs Gesundheitsämter einen Zugang zur App.

Luca für Gäste und Nutzer

Gäste und Nutzer können sich die luca-App herunterladen und sich anschließend mit ihren persönlichen Daten anmelden. Zur Verifizierung erhalten sie eine SMS an die hinterlegte Mobilfunknummer. Der QR-Code auf der Startseite ist der private Code der Gäste und der Nutzer, der zur Identifikation an den verschiedenen Örtlichkeiten dient. Damit checken Sie ein- und aus.

Ohne Smartphone

Gäste und Nutzer ohne Smartphone können sich bei den Gastgebern und Betrieben über ein Kontaktformular eintragen. Die Daten werden dann, genau wie bei der Nutzung der luca-App, verschlüsselt gespeichert.

Schlüsselanhänger an der Info des Rathauses St. Johann erhältlich

Zudem gibt es ein analoges Gegenstück zur luca-App – der luca-Schlüsselanhänger, auf dem auch ein privater QR-Code aufgeführt ist. Mit dem QR-Code auf dem Schlüsselanhänger können Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel in Geschäften, Kultureinrichtungen oder beim Restaurantbesuch schnell und sicher einchecken.

Um die Anhänger zu nutzen, bedarf es einer einmaligen Online-Registrierung unter https://app.luca-app.de/registerBadge/. Weitere Informationen gibt es unter www.luca-app.de/schluesselanhaenger/.

Interessierte erhalten die Schlüsselanhänger an der Info des Rathauses St. Johann oder können sie dort telefonisch unter +49 681 905-1000 oder per E-Mail an buergeramt@saarbruecken.de anfordern. Sie erhalten sie dann per Post. 

Die Öffnungszeiten der Rathaus-Info sind: montags und dienstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.30 Uhr, mittwochs von 8 bis 14 Uhr, donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. 

 Zusätzlich können Gäste und Nutzer private Treffen in der luca-App aufnehmen. Die Daten werden nicht an das Gesundheitsamt geschickt, aber dienen in einem Infektionsfall als Gedankenstütze.

Luca für Gastgeber und Betriebe

Gastgeber und Betriebe müssen sich zunächst über die Webseite von luca registrieren und ihren Standort angeben. Dabei kann auch ein Radius angegeben werden, sodass die Gäste und Nutzer automatisch beim Verlassen der Örtlichkeiten ausgescheckt werden, sofern diese nicht manuell auschecken. Nach der Anmeldung auf der Webseite erhalten die Gastgeber und Betriebe einen Identifikationsschlüssel zum Download, der zum Übertragen der Daten der Gäste und Nutzer an das Gesundheitsamt übermittelt werden muss.

Danach können die Gastgeber und Betriebe individuelle QR-Codes nach Bedarf generieren. Diese können entweder ausgedruckt oder auf dem Smartphone den Gästen und Nutzern bei Ankunft zur Verfügung gestellt werden, damit diese einchecken können. Gäste und Nutzer ohne Smartphone und luca-Schlüsselanhänger können über ein Kontaktformular erfasst werden.

Für die Gastronomie gibt es darüber hinaus die Möglichkeit einer differenzierten Verteilung der QR-Codes. So können Gastronomen ihr Gewerbe in verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen QR-Codes aufteilen, sodass beim Auftreten einer Infektion nur die Gäste und Nutzer der einzelnen Bereiche betroffen sind.

Die Daten der Gäste und Nutzer sind verschlüsselt, sodass sie weder von den Gastgebern und Betrieben noch von anderen Gästen und Nutzern eingesehen werden können. Auch die luca-Betreiber selbst haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten. Kommt es dann zu einem Infektionsfall, werden die Gäste und Nutzer, die sich zu dem jeweiligen Zeitpunkt an derselben Örtlichkeit wie die infizierte Person aufgehalten haben, benachrichtigt.

Zudem wird parallel das jeweilige Gesundheitsamt benachrichtigt, welches dann die Gästelisten des relevanten Tages bei den Gastgebern und Betrieben anfragt und nach Freigabe durch den Gastgeber und Betrieb auf die persönlichen Daten der Gäste und Nutzer zugreifen kann.

Der Einsatz der luca-App ist ein gutes Hilfsmittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dafür ist es jedoch wichtig, dass viele – möglichst alle – Betriebe, sowie Bürgerinnen und Bürger die luca-App verwenden.

Es liegt an allen, denn der Erfolg der luca-App hängt maßgeblich von der Eigeninitiative aller Bürgerinnen und Bürger ab!

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

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