Corona: Ein- und Rückreisende

Ansprechpartnerin für die Meldepflicht von Ein- und Rückreisenden aus Risikogebieten ist die örtlich zuständige Ortspolizeibehörde am Erstwohnsitz

1. Absonderungspflicht (Quarantänepflicht)

Gemäß § 1 der aktuellen Verordnung (Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende) muss sich die Person unverzüglich nach der Einreise in die eigene Wohnung begeben und sich dort für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Einreise absondern. Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten haben sich für einen Zeitraum von 14 Tagen abzusondern.

Außerdem hat sich die Person, die aus einem Hochinzidenzgebiet einreist, höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen und muss das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorgelegt werden können. Bei Einreisenden aus Virus-Varianten-Gebieten darf die Testung höchstens 24 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

Dieser Person ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.

2. Verkürzung der Absonderungsdauer (Quarantänedauer)

a) Reist eine Person aus einem Risikogebiet in das Saarland ein, unterliegt diese nicht der Absonderungspflicht, wenn

  • es sich um eine genesene Person handelt, d.h. eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises ist, oder
  • es sich um eine geimpfte Person handelt, eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist, oder
  • eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf ihre Person ausgestellten Testnachweises ist. Der Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanische Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrunde liegende Testung maximal 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde.

b) Reist eine Person aus einem Hochinzidenzgebiet ein, unterliegt diese nicht der Absonderungspflicht, wenn diese über ein negatives Corona-Test-Ergebnis verfügt, dass

  • frühestens 5 Tage nach der Einreise durchgeführt wurde
  • in englischer, deutscher oder französischer Sprache
  • elektronisch oder auf Papier vorliegt
  • Das Testergebnis in Form des ärztlichen Zeugnisses ist 10 Tage aufzubewahren.

b) Zur Durchführung des Tests wird für die Dauer der Testung die Absonderungspflicht automatisch ausgesetzt. Eine gesonderte Abmeldung aus der Quarantäne ist hierfür nicht erforderlich.

c) Wenn binnen zehn Tagen nach Einreise typische Symptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmackverlust auftreten, muss die ein-/rückreisende Person zur Durchführung eines Test einen Arzt oder ein Testzentrum aufzusuchen.

Hinweis: Die Möglichkeit zur Verkürzung der Absonderungsdauer gibt es für Einreisende aus Virus-Varianten-Gebieten nicht!

Weitere Informationen und Kontakt

Ortspolizeibehörde

Ordnungsamt
E-Mail: corona-ortspolizei@saarbruecken.de