State of the Union & Folgen

Bei seiner jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union blickt der Präsident der Europäischen Kommission nicht nur auf die Arbeit der EU im vergangenen Jahr zurück, sondern gibt auch einen Ausblick auf die zukünftigen Prioritäten der Union.

Am 12. September 2018 hat Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission,  vor dem Europäische Parlament die jährliche Rede zur Lage der Europäischen Union gehalten.

In der Ansprache stellte er seine Prioritäten für das kommende Jahr vor und führte aus, wie die Europäische Union den in der Vorjahresrede präsentierten „Fahrplan für eine geeintere, stärkere und demokratischere Union“ weiter voranbringen kann. Angesichts einer zunehmend instabilen Weltlage betonte Juncker, dass Europa souveräner werden müsse, um auf der weltpolitischen Bühne eine Führungsrolle einnehmen zu können.

Juncker sagte: „Jetzt schlägt die Stunde der europäischen Souveränität. Die Weltpolitik verlangt es von uns. Es ist an der Zeit, dass Europa sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. Es ist an der Zeit, dass Europa das entwickelt, was ich „Weltpolitikfähigkeitˮ nenne – die Fähigkeit, die Geschicke der Welt als Union mitzugestalten. Es ist an der Zeit, dass Europa zum souveränen Akteur auf der Weltbühne wird. Europäische Souveränität erwächst aus der nationalen Souveränität unserer Mitgliedstaaten – sie soll diese nicht ersetzen. Wenn die Nationalstaaten – da wo es nötig ist – Souveränität bündeln, werden sie dadurch nur an Stärke gewinnen.“

Die ganze Rede kann hier eingesehen werden. Sie ist als Video auf der Webseite der Europäischen Kommission verfügbar.

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht zur Lage der Union 2018.