Die strategische Agenda 2019-2024

Wie geht es weiter mit der EU-27?

Der Gipfel in Sibiu

Die Staats- und Regierungschefs der EU sind am 9. Mai 2019 in Sibiu (Rumänien) zu einer informellen Tagung des Europäischen Rates zusammengekommen und haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zu den Herausforderungen und Prioritäten der EU für die kommenden Jahre geäußert.

Im Vorfeld des Gipfels hat EU-Kommissiondpräsident Juncker über die vergangenen fünf Jahre seiner Amtszeit Bilanz gezogen und die anstehenden strategischen Herausforderungen für die EU27 beschrieben. Die EU-Kommission hat gleichzeitig in 20  Informationsblättern verdeutlicht, wie die Union die Zusagen umsetzen konnte, die 2014 in der strategischen Agenda des Europäischen Rates und in den 10 politischen Prioritäten der Juncker-Kommission gegeben worden waren.

Alle Europäer/-innen konnten in einer Online-Konsultation der EU ihre Meinung sagen, welchen Weg Europa künftig einschlagen soll. Der Abschlussbericht wird den Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen am 9. Mai 2019 im rumänischen Sibiu vorgelegt. Die Konsultation wurde 2018 von einem Bürgerforum  aus 27 Mitgliedstaaten vorbereitet. Sie haben gemeinsam entschieden, welche Fragen ihren Mitbürgern gestellt werden. Einen Bericht (in Englisch) finden Sie hier.

strategische Agenda der EU 2019–2024

Für die strategische Agenda der EU für den Zeitraum 2019–2024 hat die Europäische Kommission eine Reihe politischer Empfehlungen vorgelegt und fünf Schlüsselaspekte formuliert:

  • ein Europa, das schützt, weil Frieden in der heutigen Welt Macht bedeutet;
  • ein wettbewerbsfähiges Europa, das in die Technologien von morgen investiert und unsere größten Stärken untermauert: den Binnenmarkt, unsere Industrie und unsere gemeinsame Währung;
  • ein faires Europe, das unsere grundlegenden Werte von Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und sozialer Gerechtigkeit in der modernen Welt aufrecht erhält;
  • ein nachhaltiges Europa, das bei nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz vorangeht;
  • ein einflussreiches Europa, das sich um den Erhalt und die Modernisierung des regelbasierten Systems bemüht, das so lange Zeit so gute Dienste geleistet hat.