Gründung aus der Arbeitslosigkeit

Unter bestimmten Voraussetzung kann die Agentur für Arbeit ExistenzgründerInnen mit einem Gründungszuschuss unterstützen.

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Wenn bis zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit Anspruch auf Arbeitslosengeld I besteht, kann ein Gründungszuschuss beantragt werden.

Der Vorrang einer Arbeitsvermittlung besteht und es erfolgt eine entsprechende Prüfung.

Es werden nur Gründungen gefördert, die hauptberuflich erfolgen und dadurch die Arbeitslosigkeit beenden.

Eine Leistung von Gründungszuschuss ist möglich bei Personen, die bei Aufnahme der selbständigen Tätigkeit einen Anspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 150 Tagen haben.

Der Agentur für Arbeit muss die Tragfähigkeit der Geschäftsidee und des Existenzgründungsvorhabens nachgewiesen werden. Dies geschieht durch die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle. Dies sind insbesondere die IHK, HWK, berufsständische Kammern, Fachverbände und Kreditinstitute.

Der Gründer muss seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbständigen Tätigkeit darlegen. Die Arbeitsagentur kann bei Zweifeln an diesen Kenntnissen und Fähigkeiten vom Antragsteller die Teilnahme an Maßnahmen zur Eignungsfeststellung oder zur Vorbereitung von Existenzgründungen verlangen.

Es gibt verschiedene Ausschlusskriterien, über die Sie die Arbeitsagentur informiert.

Gründungszuschuss wird in zwei Phasen genehmigt.

Für die Dauer von sechs Monaten wird zur Sicherung des Lebensunterhalten der Zuschuss in Höhe des Arbeitslosengeldes geleistet, das zuletzt bezogen wurde und es werden weitere 300,- € monatlich zur sozialen Absicherung gewährt. Für weitere neun Monate können 300,- € monatlich gezahlt werden, wenn Sie eine intensive Geschäftstätigkeit und hauptberufliche unternehmerische Aktivitäten darlegen können.