Schinkelkirche

Die evangelische Kirche in Bischmisheim entstand in den Jahren 1822-1824 und wurde von dem Baumeister des preußischen Königs Karl Friedrich Schinkel entworfen.

Die Schinkelkirche Bischmisheim - ein Meisterwerk des Klassizismus

Schinkelkirche

© Stiftung Schinkelkirche

„Keine Maskerade - das Nothwendige der Construction schön gestalten“,  so formuliert Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) den Grundsatz seiner Baukunst. Seiner von ihm entworfenen und 1822-1824 erbauten Kirche in Bischmisheim hat er eine Achteckform gegeben, die es ermöglichte, im Innern eine umlaufende Empore einzurichten. So wird der Raum weit besser genutzt als in einer rechteckigen Kirche gleichen Bauvolumens.

Altar, Kanzel und Orgel bilden eine Achse, um die sich die Gemeinde in dichter, aber keineswegs enger Form versammelt. Die Symmetrie der Achteckform, die gefälligen Proportionen der Außenmauern, die leuchtende Tageshelle im Innern verleihen der Kirche eine malerische und doch unaufdringliche Schönheit, eine wohltuende „stille Größe“. Noch heute verkörpert die Kirche, welche von Zerstörungen und blindem Veränderungswillen verschont geblieben ist, die Vorstellungen, welche der größte preußische Baumeister des 19. Jahrhunderts von einer evangelischen Dorfkirche hatte.

Gottesdienste: So., 10.00 Uhr 

Weitere Informationen:
www.bischmisheim.de
www.evkirche-bischmisheim.de

Die Stiftung Schinkelkirche - Aufgaben und Ziele

Die Stiftung Schinkelkirche hat sich am 25. August 2009 konstituiert. Wesentlicher Stiftungszweck ist der Erhalt des berühmten evangelischen Schinkelbaus, der das Bischmisheimer Wahrzeichen darstellt. Die Stiftung Schinkelkirche hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bemerkenswerte Sakralarchitektur in Ihrer Substanz dauerhaft zu erhalten, den Bekanntheitsgrad des Denkmals zu steigern und die Kirche als Ort für verschiedenste Veranstaltungsformate zu entwickeln.
Organ der Stiftung Schinkelkirche ist der Stiftungsrat. Schwerpunkt der Arbeit des Stiftungsrates ist es, gemeinsam mit anderen Interessierten und den Mitgliedern des Presbyteriums die Stiftung Schinkelkirche mit Leben zu füllen. Entsprechend werden ständig Ideen gesammelt und Planungen vorangetrieben, die die Schinkelkirche und die Stiftung in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit rücken. Im Einzelnen sind Vortrags- und Diskussionsreihen sowie Maßnahmen, die die Förderung der gottesdienstlichen, der musikalischen und allgemein der kulturellen Arbeit zum Ziel haben, Gegenstand der Arbeit der Stiftung. Eine breit angelegte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit soll unter anderem dazu beitragen, dass sich mit der Zeit ein Freundeskreis herausbildet, der aktiv die Stiftungsziele und die Arbeit des Stiftungsrates unterstützt.

Kontakt

Büro der Kirchengemeinde: 0681 / 894336

Andreas Risto, Küster: 0681 / 5846363

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