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Land verlängert Antragsfrist für Unwetter-Soforthilfe bis zum 30. September – Landeshauptstadt hält weiter Formulare bereit

Mittwoch, 12. September 2018

Die Landeshauptstadt Saarbrücken weist darauf hin, dass ehrenamtliche Organisationen und Vereine, aber auch Bürgerinnen und Bürger, deren Gebäude und Einrichtungen durch die Unwetter im Mai und Juni dieses Jahres Schaden erlitten haben, noch bis Sonntag, 30. September 2018, finanzielle Hilfe beantragen können.

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Ursprünglich sollte die Antragsfrist bereits am 31. Juli enden. Da die Schadensgebiete aber nachträglich durch Ministerratsbeschlüsse vom 18. Juli und 28. August erweitert wurden, hat sich auch die Antragsfrist für alle Schadensmeldungen auf den 30. September verschoben.  

Soforthilfe für ehrenamtliche Organisationen und Vereine
Ehrenamtliche Organisationen und Vereine aus Saarbrücken, deren Aktivitäten durch die heftigen Niederschläge in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni sowie am 9. und 11. Juni beeinträchtigt sind, müssen die Anträge auf finanzielle Hilfe über die Landeshauptstadt bei der Staatskanzlei stellen. Die Staatskanzlei hatte dazu einen eigenen Härtefallfonds in Höhe von 40.000 Euro eingerichtet. Für Rückfragen zur Inanspruchnahme des Härtefallfonds stehen Mitarbeiter der Staatskanzlei (Telefon: +49 681 501-1146, E-Mail: haertefallfonds@staatskanzlei.saarland.de) zur Verfügung.

Die entsprechenden Informationen sind abrufbar auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de/237008.htm. Hier ist auch eine Übersicht über die Schadensgebiete zu finden. Das für die Landeshauptstadt angepasste Antragsformular mit dem Hinweis zur Datenverarbeitung nach Artikel 13 Datenschutzgrundverordnung finden ehrenamtliche Organisationen unter www.saarbruecken.de/haertefallfonds. Die Anträge sind direkt an die Landeshauptstadt zu richten. Diese leitet sie dann unverzüglich an die Staatskanzlei weiter. Um eine fristgerechte Weiterleitung an die Staatskanzlei bis Sonntag, 30. September, zu gewährleisten, bittet die Landeshauptstadt darum, dass die Anträge bis spätestens Mittwoch, 26. September, im Posteingang der Zentralen Dienste und Ratsangelegenheiten der Landeshauptstadt vorliegen.

Sollte ein Schaden, beispielsweise an den Gebäuden der ehrenamtlichen Organisationen, so groß sein, dass nicht nur eine Beeinträchtigung vorliegt, sondern der Fortbestand der Organisation bedroht ist, empfiehlt die Staatskanzlei zusätzlich einen Antrag auf Finanzhilfe beim Regionalverband zu stellen. Das Antragsformular ist unter www.saarland.de/237008.htm oder per E-Mail an hochwasserhilfe@rvsbr.de erhältlich.

Soforthilfe für Bürgerinnen und Bürger
Auch Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger, die durch das Unwetter einen Schaden erlitten haben, können deshalb finanzielle Hilfe beim Regionalverband Saarbrücken beantragen. Die entsprechenden Informationen und Antragsformulare sind abrufbar auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de/237008.htm oder beim Regionalverband unter der E-Mail hochwasserhilfe@rvsbr.de erhältlich.

Die Formulare können aber auch persönlich zu den üblichen Öffnungszeiten in allen Bürgerämtern der Landeshauptstadt kostenlos abgeholt werden. Auch können die ausgefüllten Unterlagen dort abgegeben werden. Die Bürgerämter leiten die ausgefüllten Anträge umgehend an den Regionalverband weiter.

Hintergrund
Die schweren Überschwemmungen in der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni infolge heftiger Niederschläge hatten auch in der Landeshauptstadt zu einer Naturkatastrophe von außergewöhnlichem Ausmaß mit schweren Schäden geführt. Betroffen sind in Saarbrücken die Stadtteile Bübingen, Schafbrücke und Fechingen. Das Land hatte daraufhin ein Maßnahmenpaket zur Soforthilfe für die Unwetteropfer beschlossen. Insgesamt steht eine Summe von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Von den Finanzhilfen trägt das Land 40 Prozent, die Kreise, darunter der Regionalverband, und die Gemeinden tragen jeweils 30 Prozent.

Adressen und Öffnungszeiten der Bürgerämter unter www.saarbruecken.de/buergeraemter.