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Grundstein für das neue Funktionsgebäude im Ludwigsparkstadion ist gelegt

Mittwoch, 22. August 2018

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat am Mittwoch, 22. August, gemeinsam mit Professor Dr. Frank Hälsig, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Saarbrücken, Philipp Gross, Geschäftsführer der Peter Gross Bau Holding GmbH, und Fans des 1. FC Saarbrücken den Grundstein für das neue Funktionsgebäude des Ludwigsparkstadions gelegt.

Grundsteinlegung zum Umbau des Ludwigsparkstadions: Die Zeitkapsel wird in den Grundstein gelegt

Grundsteinlegung zum Umbau des Ludwigsparkstadions: Die Zeitkapsel wird in den Grundstein gelegt

Eine Urkunde, eine Fahne und einen Fanschal des 1. FC Saarbrücken, Informationen der mit dem Bau beauftragten Firma sowie aktuelle Tageszeitungen haben OB Britz und die Beteiligten in die Zeitkapsel gelegt, die in dem Grundstein vermauert wird. Die Urkunde beschreibt die Historie des Stadions und Höhepunkte wie die Spiele der saarländischen Nationalmannschaft oder den legendären 6:1 Erfolg des 1. FC Saarbrücken gegen den FC Bayern München in der Bundesliga-Spielzeit 1976/77. Die Urkunde geht auch auf die langwierige Entscheidungsphase bis zum Beginn der Arbeiten und den Baustopp 2017 ein, der wegen Kostensteigerungen und Finanzierungsproblemen verhängt werden musste.

„Ich bin froh, dass die Arbeiten zügig voran gehen. Der Umbau des Ludwigsparkstadions ist aus sportpolitischen Gründen für das Land und für die Entwicklung der Landeshauptstadt ein wichtiges Projekt. Ein modernes und konkurrenzfähiges Stadion ist ein Standortfaktor für die Region“, sagte OB Britz. „Das Projekt kommt auch der heimischen Wirtschaft zugute. Bislang haben fast ausschließlich saarländische Firmen die Aufträge für die Arbeiten erhalten.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Saarbrücken, Professor Dr. Frank Hälsig, sieht die Chancen, die das Projekt mit sich bringt: „Sicherlich gehören eine Profifußball-Mannschaft und ein zeitgemäßes, bundesligataugliches Stadion zu den wichtigen Faktoren, um das positive, moderne Image einer Landeshauptstadt aufzubauen. Profifußball erhöht den Freizeitwert einer Region und ist ein wichtiges Marketinginstrument. Damit können wir auch überregional Fachkräfte heranziehen und tragen vor allem dazu bei, dass unsere gut ausgebildeten jungen Menschen im Saarland bleiben. Als ich vor 20 Jahren nach Saarbrücken kam, bin ich direkt in den ersten Wochen zu einem Spiel des FCS in den Ludwigspark gegangen.“

Seit Mai läuft der Rohbau des Funktionsgebäudes, am vergangenen Wochenende wurde die Decke des Erdgeschosses betoniert. Bis Januar 2019 soll der Rohbau fertig sein, dann beginnt der Innenausbau. Ab Mitte Oktober dieses Jahres sollen die Arbeiten an den Tribünen losgehen. Derzeit werden außerdem umfangreiche Ausschreibungen für die technische Ausrüstung und den Innenausbau der Gebäude vorbereitet. Voraussichtlich im Frühjahr 2020 soll das Stadion fertig sein.

Parallel zum Bau des Stadions arbeitet die Stadtverwaltung am Betriebskonzept für das Stadion sowie am Mietvertrag für den 1. FC Saarbrücken als Hauptmieter.

Das Stadion wird in einer ersten Ausbauphase rund 16.000 Zuschauern Platz bieten, mit dem Ausbau des Unterrangs der Nordtribüne kann die Kapazität auf 18.000 Zuschauer erweitert werden. Für den Umbau des Stadions sind 28 Millionen Euro veranschlagt.

Weitere Infos zum Konzept des neuen Ludwigsparkstadions gibt es unter www.ludwigsparkstadion.de.

Pressefotos
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