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Landeshauptstadt plant Anpassung der Nutzungsentgelte für Sportanlagen

Freitag, 10. November 2017

Die Landeshauptstadt Saarbrücken plant, die Entgelte für die Nutzung städtischer Sportanlagen anzupassen.

Sportanlage Kieselhumes

Sportanlage Kieselhumes

Hintergrund sind die gestiegenen Sach- und Betriebskosten zur Unterhaltung der Hallen und Freisportanlagen. In den vergangenen fünf Jahren sind die Entgelte nicht verändert worden. Ab dem 1. Januar 2018 sollen sie dann um durchschnittlich 12 Prozent steigen.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken unterstützt zahlreiche sportliche Veranstaltungen, indem  sie Sportanlagen kostenfrei oder vergünstigt bereitstellt. Alle Angebote, die bisher kostenlos waren, werden es auch weiterhin bleiben. Vor dem Hintergrund der moderaten Ausgangsbeiträge fällt die Erhöhung in vielen Fällen vergleichsweise geringfügig aus.

Für Übungsstunden, Proben und Trainings in Turn- und Sporthallen bis zu 250 Quadratmeter zahlen definierte Gruppen beispielsweise bisher einen Euro beziehungsweise sechs Euro pro Stunde. Diese Beträge würden sich nach der Anpassung auf 1,10 Euro beziehungsweise sieben Euro erhöhen. Für Turniere, Sportfeste und ähnliche Veranstaltungen auf Sportplätzen wird bisher ein Entgelt von 35 Euro pro Tag erhoben. Nach der Anpassung wären es 40 Euro.

Eine entsprechende Vorlage zu dem Thema wird jetzt zunächst in den Gremien beraten und soll in der Sitzung des Stadtrates am Dienstag, 5. Dezember, beschlossen werden. Die Verwaltung hat die Vereine bereits schriftlich über die Pläne informiert. Interessierte haben auch die Möglichkeit, sich am Dienstag, 14. November, 19 Uhr, im Bezirksratssaal im Rathaus Brebach (3. Obergeschoss) zu dem Thema zu informieren. Neben den Schulen sind Vereine die größte Gruppe, die städtische Sportanlagen nutzt.