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Ludwigsparkstadion: Stadt prüft Spielbetrieb während Umbau

Mittwoch, 27. September 2017

„Erstmals hat der 1. FC Saarbrücken, dessen Verantwortliche von Beginn an in die Stadionplanungen einbezogen sind, seine Vorstellungen für einen Spielbetrieb in der Umbauphase des Ludwigsparkstadions konkreter formuliert und vorgestellt“, so Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Fußball (Foto: kungverylucky/Fotolia)

„Stadt und Stadtrat unterstützen das Projekt und treiben es trotz der schwierigen Haushaltslage der Landeshauptstadt voran. Erst gestern hat der Stadtrat den Weg frei gemacht für den notwendigen Sonderkredit in Höhe von acht Millionen Euro.“

Die Stadtverwaltung wird die einzelnen Punkte prüfen und den notwendigen Abstimmungsprozess konstruktiv begleiten. Es ist im Interesse aller, dass zeitnah geklärt wird, wie der Zeitplan für den Umbau beschleunigt werden kann, damit der Club so früh wie möglich in seine Heimstätte zurück kehren kann.

Der 1. FC Saarbrücken hat eine Übernahme von Mehrkosten, die durch den Spielbetrieb im Umbau anfallen werden, signalisiert. Hier ist klar zu stellen, dass dies nicht nur die Kosten für die Nutzung der Victor’s Tribüne und ein Containerdorf sein können, sondern alle in dem Zusammenhang entstehenden Mehrkosten.

„Im Unterschied zu einem privaten Bauherrn gelten für die Stadtverwaltung rechtliche Rahmenbedingungen, die zwingend eingehalten werden müssen. So sind zum Beispiel für Bauaufträge und Ingenieurleistungen öffentliche europaweite Ausschreibungen mit entsprechenden Fristen verbindlich“, erklärt Baudezernent Prof. Heiko Lukas, warum manche Vorstellungen des Clubs nicht ad hoc umsetzbar sind.

Die Stadt weist auch darauf hin, dass bei einem nicht von Beginn an bis ins Detail geplanten Stadionprojekt in der Bauphase weitaus gravierendere Verzögerungen auftreten können, wenn zum Beispiel das Thema Brandschutz nicht ausreichend geprüft und berücksichtigt wird. Für den Umbau des Ludwigsparkstadions liegen bereits alle baurechtlichen Genehmigungen vor.

Es ist aber auch klar, dass der Verein selbst die notwendigen Genehmigungen für einen Spielbetrieb im Umbau bei den Sicherheitsbehörden und dem DFB einholen und das erforderliche Sicherheitskonzept erarbeiten muss. Dabei wird die Stadtverwaltung den 1. FC Saarbrücken unterstützen.