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Britz fordert nach Flugausfällen auf Berlin-Strecke rasche Umsetzung der Verkehrsziele aus Koalitionsvertrag und Lösung mit Air Berlin

Dienstag, 16. Mai 2017

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat angesichts der massiven Flugausfälle auf der Strecke nach Berlin eine rasche Umsetzung der Mobilitätsziele aus dem Koalitionsvertrag gefordert, um eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur als Basis für ein erfolgreiches Saarland zu gewährleisten.

Charlotte Britz (Foto: Iris Maurer)

Das aktuelle Beispiel zeige einmal mehr, dass die Landeshauptstadt und damit das Saarland Gefahr laufe, immer stärker von der Anbindung an die zentralen Wachstumsregionen abgehängt zu werden.

Britz: „Die Große Koalition hat sich unter anderem zur Aufgabe gesetzt, an der Verlässlichkeit der Luftfahrtunternehmen zu arbeiten, die Linienverbindungen ab Saarbrücken anbieten. Es sollen laut Koalitionsvertrag verlässliche Verbindungen zu zentralen Luftfahrtkreuzen vorgehalten werden. Die neue Landesregierung muss unverzüglich in Gespräche mit Air Berlin eintreten und für eine umgehende und nachhaltige Lösung der aktuellen Flugausfälle sorgen“, sagte Britz. Es gelte zu klären, ob das Unternehmen überhaupt noch in der Lage ist, die Strecke Saarbrücken-Berlin zu bedienen. Parallel sollten Gespräche mit anderen Fluggesellschaften geführt werden, inwieweit eine andere Linie die Flugverbindung sicherstellen kann.

Die Attraktivität einer Wirtschaftsregion hängt entscheidend von der Qualität seiner Verkehrs-anbindung ab. Die schnelle Erreichbarkeit des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Saar-brücken bestimmt zudem entscheidend die Chancen für Wachstum und Beschäftigung. „Unabhängig von den aktuellen Flugausfällen brauchen wir daher im Saarland eine breite politische und gesellschaftliche Allianz, um gemeinsam für eine bessere Anbindung unseres Landes im Bund einzutreten. Wir brauchen einen ‚Runden Tisch Verkehr‘, der mit Kraft das Saarland nach außen vertritt. Ich bin gerne bereit, mich einzubringen.“