Landeshauptstadt Saarbrücken » Rathaus » Presse und Online » Ehrenamtliche Amphibienhelfer ab sofort gesucht

Ehrenamtliche Amphibienhelfer ab sofort gesucht

Freitag, 20. Januar 2017

Wenn gegen Ende des Winters die Temperaturen steigen, werden in Saarbrücken wieder die  Amphibienwanderungen beginnen. 

Kröte auf der Landstraße (Foto: Fotolia/Konstanze Gruber)

Kröten, Frösche und Molche überqueren dabei auch Straßen.

Im Stadtgebiet von Saarbrücken stellen Mitarbeiter des Zentrums für Bildung und Beruf im  Auftrag des städtischen Amtes für Klima- und Umweltschutz in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund (NABU) deshalb Amphibienschutzzäune auf. Besonders sensible Stellen befinden sich in St. Arnual, am Sonnenberg, am Meerwiesertalweg und am Sprinkshaus. Die Zäune sollen die Amphibien auf dem Rückweg von den Winterquartieren in ihre Laichgewässer davor bewahren, massenhaft von Autos überfahren zu werden. An diesen Stellen müssen Menschen die Amphibien über die Straße bringen.

Stadt braucht Unterstützung von Naturschützern
Wenn wandernde Kröten, Frösche oder Molche an einem Zaun ankommen, hüpfen sie an ihm entlang, um so dieses Hindernis zu umgehen. In regelmäßigem Abstand sind Eimer hinter dem Zaun eingegraben, in die die Tiere dann hineinfallen. Naturschützer kontrollieren die Eimer täglich und bringen hineingefallene Kröten über die Straße.

Da die Betreuung der Amphibienzäune ohne die Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern nicht möglich wäre, sucht die Landeshauptstadt Saarbrücken auch in diesem Jahr wieder Bürger, die sich im Amphibienschutz engagieren möchten.

Wer mitmachen will, kann sich mit Ute Fugmann von der Ortsgruppe Saarbrücken e.V. des NABU telefonisch unter der Nummer +49 681 41324 oder per E-Mail an utefugmann@gmx.de in Verbindung setzen.

Hintergrund
Sobald die Temperaturen milder werden, wachen Amphibien aus ihrer Winterstarre auf und machen sich auf den Weg zu ihrem Laichgewässer. Sie sind sehr standorttreu. Das heißt, die Tiere suchen immer wieder das gleiche Gewässer auf, in dem sie selbst zur Welt gekommen sind, um sich dann dort fortzupflanzen.