Im Gedenken der Kinder

Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit

Flyermotiv "Im Gedenken der Kinder"

Am 27. Januar erinnert der Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und an alle Opfer des totalitären NS-Regimes, das Millionen von Menschen entrechtete, verfolgte, folterte und ermordete. Die Verbrechen an Kindern, von Ärzten in der NS-Zeit begangen, wurde dabei lange totgeschwiegen. Die Ausstellung nimmt sich dieses Themas an.

Die Wanderausstellung „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“ wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin initiiert und in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Historischen Kommission und dem Institut für Medizingeschichte der Charité Berlin erstellt. Sie belegt in Fotos und Dokumenten die systematische Ermordung von (behinderten) Kindern im Rahmen der Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ durch die zentrale NS-„Euthanasie“.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet die Ausstellung am 10. Januar um 18.30 Uhr. Dr. Thomas Beddies von der Charité Berlin, maßgeblich an Konzept und Umsetzung beteiligt, führt in die Ausstellung ein.

Begleitprogramm mit fünf Vorträgen

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wird in fünf Vorträgen aufzeigen, dass Kinder auch heute noch besondern unter Benachteiligung, Verfolgung und Entwurzelung zu leiden haben. Unter dem Titel „Verlorene Kindheit“ hat der Saarbrücker Jugendpsychiater Dr. Bernd P. Laufs die Reihe zusammengestellt, die sich des Themas aus unterschiedlicher Perspektive annähert und auch Beispiele aus der regionalen Geschichte einbezieht.

Die Vorträge finden bis 4. April jeden zweiten Dienstag um 18.30 Uhr im Festsaal des Rathauses St. Johann statt.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdetails

Art:
Ausstellung
Datum (abgelaufen):
10.01.2017 - 18:30 Uhr
Ort:
Hauberrisser-Saal
Rathausplatz 1
66111 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 9050

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