Matthias Stuchtey

Ausstellungsbesucher (Foto: Fotoschlick/Fotolia)

Auf den ersten Blick lassen viele Skulpturen von Matthias Stuchtey an Architekturmodelle denken. Vor allem aber sind es Gestaltungen, die für den Raum gedacht und entwickelt wurden und dabei von den Möglichkeiten der Bildhauerei berichten. Die plastischen Arbeiten des Künstlers bestehen zumeist aus rechteckigen Kästen, hergestellt werden sie aus Sperr- und Spannholz, aus MDF oder mit Metallelementen.

Stuchteys Werke veranschaulichen sich im Raum, sie handeln von Flächen und Räumen, Perspektiven und Wahrnehmungen, demnach der spannungsvollen Begegnung und Beziehung umschlossener und offener Formen

…so ist die Bildhauerei von Matthias Stuchtey vor allem eine Kunst zu den Bedingungen seiner plastischen Vorstellungen, die womöglich inspiriert wird von Formen des Alltags und der Umgebung - etwa von Nistkolonien, Hochhauskomplexen oder Zigarrenschachteln. Jedoch genauso wichtig sind für die Entstehung seiner Kunst formalästhetische Fragen und auch ein fundiertes Wissen um die Entwicklung der gegenstandslosen und konkreten Kunst.

Deshalb kann man davon sprechen, dass sich die Produktion seiner Skulpturen im Vorgang eines Transformationsprozesses ereignet, der vom Realen ausgeht und zum Gegenstandslosen hinführt, und vice versa, zurück zum Gegenstand.

(Peter Funken, Berlin, November 2016)

Veranstaltungsdetails

Art:
Ausstellung
Datum:
19.02.2017 - 10:00 Uhr bis 19.02.2017 - 18:00 Uhr
Ort:
Saarländisches Künstlerhaus
Karlstraße 1
66111 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 372485
Internet:
http://www.kuenstlerhaus-saar.de/

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