Ausstellung zu Albert Weisgerber

Die Stadtbibliothek zeigt bis zum 14. Januar 2017 Karikaturen, Druckgraphiken und Gemäldereproduktionen des saarländischen Malers Albert Weisgerber.

Gemälde von Albert Weisgerber (Foto: Karl Lambert)

Gemälde von Albert Weisgerber (Foto: Karl Lambert)

Zu sehen sind fast 500 Exponate aus der Sammlung von Hiltrud und Karl Lambert. Sie bieten eine vollständige Übersicht der Arbeiten Albert Weisgerbers, die ab 1897 in der „Jugend – Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“ erschienen.

In einer Fülle von Karikaturen spiegeln sich gesellschaftliche und politische Gegebenheiten der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. In Weisgerbers Rezeptionsgeschichte ist das malerische Werk präsent, das karikaturistische jedoch kaum erschlossen.

Darum ist dieses Erinnern an Weisgerber, der mit Erich Mühsam und Frank Wedekind befreundet war, mehr als ein donum super additum: es ist ein Hinweis auf anderes.

Albert Weisgerber (1878 bis 1915)

Der saarländische Maler ist in St. Ingbert aufgewachsen. Bekannt wurde er vor allem als erster Präsident der 1913 gegründeten Vereinigung "Münchener Neue Secession", zu der Künstler wie Max Beckmann, Alexej von Jawlensky, Paul Klee oder Max Pechstein zählten. Von 1897 bis 1901 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1915 fällt er als Leutnant und Kompanieführer im ersten Weltkrieg. Er zählt heute zu den bedeutensten deutschen Malern seiner Zeit.

Weitere Informationen

Der Eintritt ist frei, der Zugang barrierefrei.

Veranstaltungsdetails

Art:
Ausstellung
Datum (abgelaufen):
08.11.2016
Ort:
Stadtbibliothek Saarbrücken
Gustav-Regler-Platz 1
66111 Saarbrücken
Telefon:
+49 681 905-2200 (Information) +49 681 905-1344 (Verwaltung)

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag 10:00 - 19:00

Samstag 10:00 - 14:00