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Jagdgenossenschaft Saarbrücken

Im Stadtgebiet Saarbrücken existieren für acht Gemarkungen Jagdgenossenschaften.

In den vergangenen Jahren wurde mit ansteigender Tendenz Schwarzwild im städtischen Bereich Saarbrückens beobachtet. Dies führte neben den damit verbundenen Wühlschäden an öffentlichen und privaten Grundflächen auch zu starken Irritationen in der Bevölkerung.

Das Bundesjagdgesetz sieht vor, dass alle Grundflächen einer Gemeinde bezüglich der Jagdausübung geregelt sind. Dies geschieht zum einen durch Bildung von Eigenjagdbezirken, in Saarbrücken vorrangig auf den Grundflächen von SaarForst und des Stadtwaldes.

Die Grundflächen, die nicht einem Eigenjagdbezirk zugeordnet werden, bilden einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk. Die Eigentümer von Grundflächen, auf denen die Jagd ausgeübt werden kann, bilden per Gesetz eine Jagdgenossenschaft. Im Stadtgebiet Saarbrücken existieren für acht Gemarkungen Jagdgenossenschaften.

Karte

Betroffene bejagbare Flächen in den Stadtteilen Altenkessel, Burbach, St. Johann, Dudweiler, Schafbrücke, St. Arnual und Altsaarbrücken.

Die Landeshauptstadt hat die Bildung einer Jagdgenossenschaft auf den Gemarkungen Altenkessel, Malstatt-Burbach, St. Johann, Schafbrücke, Scheidt, Alt-Saarbrücken und St. Arnual bislang nicht betrieben. Um der Eingangs dargestellten Schwarzwildproblematik mit jagdlichen Mitteln entgegentreten zu können, wurde eine Jagdgenossenschaft gegründet.

Aufgrund verringerter Jagdfläche wurde die Jagdgenossenschaft Dudweiler aufgelöst und die bejagbaren Flächen der neuen Jagdgenossenschaft Saarbrücken zugeschlagen.

Im August 2013 fand die konstituierende Versammlung der Jagdgenossenschaft Saarbrücken statt. Die Versammlung war nicht öffentlich. 

Downloads

Hier finden Sie die Listen der genossenschaftlichen Flurstücke nach Gemarkungen geordnet.