Nächtlicher Kellerbrand fordert Feuerwehr

Freitag, 29. März 2019

In der Nacht zum 29. März 2019 kam es in der Denkmalstraße im Stadtteil Sankt Arnual, zu einem Wohnungsbrand. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Wohnung im Kellergeschoß bereits im Vollbrand, die Bewohnerin konnte sich mit ihrem Hund ins Freie retten.

Foto: Brandeinsatz St. Arnual

Foto: Brandeinsatz St. Arnual

Weitere Bewohner wurden in den darüber liegenden Wohnungen durch die Feuerwehr geweckt und ins Freie verbracht.

Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen mit zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung vor, ein weiterer Trupp durchsuchte das Haus nochmals nach weiteren Bewohnern in den Obergeschoßen.

Zum Glück kam bei dem Brand niemand zu Schaden. Alle Bewohner konnten rechtzeitig das Haus verlassen.

Der Brand in der Wohnung hatte sich zu einem Vollbrand entwickelt und war weit fortgeschritten. Letztendlich mussten vier Trupps unter Atemschutz von der Feuerwehr eingesetzt werden, um den Brand zu löschen und das Haus nach Bewohnern zu durchsuchen. Das Haus wurde aufgrund des Brandgeschehens stromlos geschaltet.

Die geretteten Bewohner wurden durch den anwesenden Rettungsdienst betreut, Nachbarn unterstützen die Betreuung, indem Sie ihre Wohnungen zur Verfügung stellten. Alle Bewohner kamen für den Rest der Nacht bei Bekannten bzw. bei der Familie unter.

Im Verlaufe des Einsatzes musste ein Feuerwehrmann ärztlich untersucht und in ein Krankenhaus zu weitergehenden Behandlung verbracht werden. Er ist aber mittlerweile wieder wohlauf. Auf diesem Weg möchten wir unserem Kollegen gute Besserung wünschen.

 

Im Einsatz waren:
Führungsdienst (C-Dienst, B-Dienst), beide Löschzüge der Feuer- und Rettungswache 1 und 2 sowie der Löschbezirk 14 St. Arnual der Freiwilligen Feuerwehr. Zur Abdeckung weiterer Einsätze wurde der Löschbezirk 12 Malstatt-Burbach in Bereitschaft ins Gerätehaus gerufen.

Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Krankentransportwagen, einem Notarztfahrzeug sowie mit dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes(OrgL) und dem leitenden Notarzt(LNA) vor Ort.