Sozialamt und Jobcenter

Sozialamt und Jobcenter

Solange Sie noch nicht arbeiten dürfen bzw. noch keine Arbeit gefunden haben, bekommen Sie öffentliche Leistungen.

Den ersten Antrag auf Leistungen füllt Ihr Integrationslotse mit Ihnen aus. Er geht mit Ihnen zum Sozialamt des Regionalverbandes. Dort wird der Antrag geprüft und Sie bekommen einen Bewilligungsbescheid.

Bei Bedarf bekommen Sie dort einen Scheck, den Sie sich bei der Sparkasse Saarbrücken direkt auszahlen lassen können.

Das Bargeld ist für Essen, Kleidung und alles, was Sie im täglichen Leben brauchen.

Die Miete und die Nebenkosten werden übernommen.

Anträge auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz stellen Sie hier:

Regionalverband Saarbrücken
Sozialamt Beratungs- und Informationsstelle des Fachdienst 50 – Soziales
Schlossplatz 6-7
66119 Saarbrücken

Telefon: +49 681 506-4948
Fax: +49 681 506-5098

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch, Freitag 8 bis 12 Uhr

Donnerstag 8 bis 17.30 Uhr

Wenn Sie den Bescheid erhalten, dass Ihnen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt ist („Anerkennung“) oder Sie subsidiären Schutz erhalten, wechseln Sie vom Sozialamt zum Jobcenter.

Sie erhalten dann Leistungen nach dem SGB II (sogenannte „Hartz IV-Leistungen“), bis Sie eine Arbeit gefunden haben.

Arbeitsagentur/Jobcenter

Arbeitsagentur / Jobcenter Saarbrücken
Hafenstraße 18
66111 Saarbrücken

Telefon: +49 681 75595 100
E-Mail: jobcenter-saarbruecken@jobcenter-ge.de
Website: www.arbeitsagentur.de

Das Jobcenter hat Nebenstellen in Burbach, Dudweiler und Brebach.

Sobald Sie das Schreiben mit dem Bescheid auf Anerkennung erhalten, gehen Sie mit diesem Schreiben zum Sozialamt. Sie erhalten dort eine Bescheinigung, dass das Sozialamt nicht mehr zuständig für Sie ist.
Wenden Sie sich nun an Ihren Migrationsdienst und machen Sie einen Termin zum Ausfüllen des Antrags für das Jobcenter.

Wichtig

Das Jobcenter übernimmt ab jetzt nicht mehr die Kosten für den Strom. Sie müssen den Strom jetzt selbst bezahlen. Das heißt, sie müssen sich bei einem Energieversorger anmelden.

Das Jobcenter übernimmt nicht die Kosten für die Kaution. Sie können aber ein Kautionsdarlehen (Kredit) vom Jobcenter erhalten, das sie in Raten monatlich zurückzahlen.

Sie sind verpflichtet, an Maßnahmen teilzunehmen, die das Jobcenter Ihnen anbietet.